Ich denke mal, vielen ist es ein Begehr am Ursprungsort ihre Kampfweise zu trainieren. Geht vielen Leuten im Kyokushin, Kendo oder den koryu z.B. auch so, ein Training im Mutterland ihres Kampfsports. Keine Ahnung, ob das für Escrima auch gilt, aber ich bringe es jetzt mal als Beispiel, was Leute dazu bewegt.
Ich kann jetzt nur vom Kendo reden, aber so gute Lehrer und Kämpfer es weltweit inzwischen gibt, in Japan hat das einen ganz anderen Stand, dort findet man eben viele hochgraduierte Trainer, die Kendo mit der Muttermilch aufgenommen haben und von frühester Kindheit an darin trainieren mit einer ganz anderen Intensität. Bedenkt man dann noch, dass dort Kendo in vielen Berufsbereichen und dem öffentlichen Leben quasi als Alltag dazugehört (Schulen, Universitäten, Polizei) findet man dort auch oft Trainer mit einem ganz anderen Leistungspensum und Trainingsintensität.
Letztendlich ist ja so ein Trip abseits des Trainings vor Ort auch eine große Reise in Sachen Selbsterfahrung, insofern verstehe ich den Wunsch vieler. Ich vergleiche es mal mit meinen Touren auf dem Jakobsweg, Wandern kann ich natürlich auch hierzulande sehr gut, doch es ist das kulturelle, soziale Drumherum und die spezielle Atmosphäre, die diese Wanderung zu einem echten Erfahrungstrip machen.
Man sollte aber, wie Salurian schon schrieb, das definitv gut planen und realistisch bleiben in der Erwartungshaltung.




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