Dann sag ich mal meine Meinung als jemand der den DJJV sehr gut kennt und jetzt im BJJ zuhause ist.
Ich denke dass 2 Punkte ausschlaggebend für die Entscheidung und für die Wahrnehmung hier sind.
Einmal die Namensähnlichkeit und einmal die in Deutschland geringe Verbreitung in Verbindung mit unbürokraitschen Strukturen im BJJ.
Da kann man sich so eine Frechheit schon mal erlauben BJJ für sich zu übernehmen und das ganze dank deutschen Behörden Denken auch noch offiziell nennen.(was bei irgendwelchen Verbänden angemeldet wird ist richtig und offiziell der Rest nicht)
Brazilian Jiu-Jitsu und Ju-Jutsu.
Aha brasilianisches Ju-Jutsu also ist doch fast das gleiche.
Oft habe ich schon auf der offiziellen DJJV Homepage Sätze gelesen wie "im südamerikanischen Raum ist mitunter eher die Bodenkampf und Ne-Waza lastige Variante unseren Sportes verbreitet".
Ich hab auch schon hochrangige Verbandsleute mit eigenen Ohren Sätze sagen hören wie "ah ja stimmt in Brasilien trainieren die Ju-Jutsuka fast nur Boden".
Und aus dem Denken heraus entsteht dann der Gedanke warum jetzt nicht die "beiden Ju-Jutsus" zusammenführen.
Oder warum nicht die "andere Ju-Jutsu Variante" in den DJJV eingliedern.
Leider hat BJJ und Ju-Jutsu nicht mehr gemeinsam als Ju-Jutsu und Boxen.
Oder Ju-Jutsu und Ringen.
Man stelle sich vor der DJJV verkündet man eröffnen als neue Sparte "Ringen".
Man richtet "deutsche Meisterschaften im Ringen" aus, setzt ein Ringen-Nationalkader zusammen.
Oder Boxen. Und der Weg Boxen schrittweise in den DJJV einzuführen geht so los dass man eine German Open und einen Europa Cup im Boxen veranstaltet und ganze 3-5 Boxtrainer mit in den DJJV aufnimmt.
Da würde doch jeder sagen die haben ein paar Schrauben locker.
Zurecht.




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