Naja, anders als bei Molina, wurde/ wird sein gesamter Werdegang gerade von Jugendlichen in meinen Augen schon stark verklärt - die Scheidung der Eltern, der Drogenkonsum (v.a.D. dieser), seine "Sensibilität" und Depressivität... von den meisten Dokumentationen oder Biographien wurde meines Erachtens ein völlig überhöhtes Bild gezeichnet - der arme Märtyrer, der gar nicht berühmt sein wollte und daran, sowie seinem zartfühlenden Wesen, zugrunde ging. Oder von der geldgierigen Ehefrau ermordet wurde.
Ganz abgesehen von seiner öffentlich gezeichneten Entmännlichung, weil er mit Courtney Love verheiratet war - armer sensibler, depressiver Rockstar, der sich gegen übermächtige Yoko nicht wehren kann. Er war so gut und sie ist so böse
Molina's Privatleben und sein Alkoholproblem standen bei weitem nicht so im öffentlichen Raum. Wenigstens gibt es von Molina mehr Musik
Diese Dokumentation zeigt ihn eben einfach sehr menschlich, sehr widersprüchlich, sehr zerrissen. Und nicht nur sympathisch. Jemand, wie man ihn überall finden könnte, nur vielleicht nicht mit so einem hübschen Gesichtchen und kreativen Mütchen.








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