das ist eine Bewertung
Ob die in Ziffernnoten oder als Verbalbeurteilung erfolgt macht keinen so großen Unterschied, solange die Leistungen des Schülers auch in Beziehung mit einer Durchschnittsleitung bzw. den Leistungen anderer gesetzt werden.
gleich kommt eine(r) und schreit "Sozialdarwinismus" oder Schlimmeres
Es gibt durchaus Kritik an dem Benotungssystem, bzgl. Sinnlosigkeit qua Willkür ist da allerdings der schon erwähnte Deutschaufsatz führend:
STUDIE: Schlechte Zensur für Noten | ZEIT ONLINEEnde der vierziger Jahre gab der Deutschdidaktiker Robert Ulshöfer einen einzigen Abituraufsatz an 42 Lehrer zur Benotung. Das Urteil der Lehrer verteilte sich über das ganze Zensurenspektrum von 1 bis 6. Im Jahr 1981 wurde Ulshöfers Experiment vom Erziehungswissenschaftler Gottfried Schröter wiederholt. Schröter untersuchte die Notenvergabe durch 11000 Grund- und Hauptschullehrer. Mehr als zehn Prozent der benoteten Aufsätze wurden mit Noten zwischen »sehr gut« und »ungenügend« bewertet. Auch ein Schwung identischer Aufsätze, der einer kleineren Gruppe von Gymnasiallehrern vorgelegt wurde, bekam Noten wie aus dem Zufallsgenerator
auch andere Fächer sind durchaus betroffen:
Dagegen kann man zumindest Zeiten, Weiten und Höhen recht objektiv und genau bestimmen, so dass mindestens die Leichtathletik- und Schwimmnoten im Sport streng von der tatsächlichen Leistung abhängen.Verteidiger der Ziffernnoten wenden gern ein, Deutschaufsätze zu beurteilen sei nun einmal subjektiv. Doch auch Studien über die Notengebung in anderen Fächern, selbst in Mathematik, bringen Streuungen der Zensuren von 1 bis 5 an den Tag. Auch die häufigste Alternative in Deutschland, die so genannten Berichtszeugnisse oder Verbalbeurteilungen, kommt kaum besser weg in Brügelmanns Studie.
Das gefällt natürlich Menschen, die lieber Kompetenz und Leistungsfähigkeit durch Gelaber vortäuschen nicht, müssen Sie da doch mal Farbe bekennen.
Da ist klar, dass sich da vielleicht mancher lieber krank schreiben lässt.
Ob die vergleichende Leistungsbewertung per Ziffernote oder ausformuliert daher kommt, macht für den Schüler keinen großen Unterschied:
Auch die Verbalbeurteilungen tragen kaum zu besseren Leistungen oder zu mehr Lernfreude bei. Sie sind zuweilen eher »Verbalverurteilungen«, wie ein Kind sie nannte, das in einer großen Studie der Grundschulpädagogin Renate Valtin befragt wurde






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