Dazu kommt noch, dass das Militärstrafrecht um einiges härter ist, als das Zivilstrafrecht.
Aber dennoch sind Gesetze und ein Staat, der die Gesetze durchsetzt, ein gutes Mittel zur Gewalteindämmung.
Bei Vergewaltigungen geht es nicht in erster Linie um Sex, sondern um Machtausübung durch sexuelle Gewalt.
Demnach würde man mit dem Frauen-SV lediglich Gewalt mit Gegengewalt bekämpfen. Also ein Art Symptom
Bekämfpung anstatt Ursachen Bekämpfung.
Der Sozialestatus einer Frau war früher in Europa direkt abhängig von dem Status ihres Vaters, Burders oder Ehemannes.
Die Tochter eines Königs, Stammeshäuptling oder Ähnlichem musste sich keine Sorgen darüber machen, ob jemand
sie vergewaltigen will, im Gegensatz zu einer Frau aus den nidrigsten Schichten. Instinktiv würden deshalb vermutlich
auch heute noch die meisten Frauen lieber ein Arzt oder Anwalt heiraten.
Durch die Städtebildung und später den Rechtsstaat erhielten die Frauen immer mehr Schutz durch die Gesellschaft als Ganzes
und nicht mehr nur unmittelbaren durch den Sozialenstatus ihres Vaters, Ehemannes oder Bruders. Das ist natürlich auf Europa
bezogen (mit wenigen Ausnahmen wie den Zigeuner in Rumänien und Bulgarien) und gilt z.b. nicht in Indien, Afgahnistan oder andere
patriarchalische geprägten Gesellschaften.
Ich glaube auch, dass das was wir hier Zivilisation nennen, nur eine zerbrechlich dünne Fassade ist,
welche ganz schnell wegbrechen kann, wenn sich die gesammt Umstände ändern.





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