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Thema: Kommunikation nach Dale Carnegie - ein guter Weg?

  1. #121
    * Silverback Gast

    Standard

    Zitat Zitat von fujikomma Beitrag anzeigen
    Bei aller systematischen Untersuchung von Manipulationstechniken sollte man die Stimme selbst nicht vergessen!
    Es geistert immer wieder mal eine Untersuchung durch's Netz (Quelle unbekannt - und die Quelle, die angegeben ist, hat sie nicht verfasst), die 3 Parameter der Kommunikation (prozentual) anführt:
    + Körpersprache
    + Paralinguistische Merkmale (wie z.B. Betonung, ... etc.)
    + Sprachinhalte

    Und, unabhängig von der prozentualen Gewichtung, ist diese Dreiteilung von der Essenz her schon beachtenswert.

  2. #122
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Nagare Beitrag anzeigen
    Das Luhmännchen ist schon eine sehr spezielle Hausnummer und wirklich nicht leicht zu verstehen, besonders in den kniffeligen Details - aber durchaus lohnt ein Blick in diese Richtung!
    Danke für Deine Mühe, ich glaube, wir haben eventuell eine unterschiedliche Auffassung von 'lohnen'.

  3. #123
    KAJIHEI Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
    Natürlich, unter aufrichtigen und anständigen Menschen ist es durchaus üblich, Behauptungen nicht nur aufzustellen, sondern auch zu belegen.
    Moralische Bewertungspunkte aus deiner Ecke, schau einer an.

  4. #124
    Registrierungsdatum
    26.08.2001
    Ort
    Berlin
    Alter
    60
    Beiträge
    45.317
    Blog-Einträge
    12

    Standard

    Und weil hier schon wieder nur persönlich, aber nicht sachlich, geantwortet wird, hier auch nochmal:

    so langsam geht es mir mächtig auf den Keks, dass hier jedes Thema immer von den gleichen Protagonisten mit immer der gleichen dämlichen perösnlichen Anmache torpediert wird! Könnt ihr eure langweilige persönliche uninteressante Fehde nicht bitte per PN austragen? Muss jedes Thema deswegen hier so ausufern? Ich schau mir das nicht mehr weiter an, weder hier noch in einem anderen Thema und werde da Maßnahmen ergreifen, sobald ich erneut das lesen muss. Ich hoffe, das ist jetzt hier jedem klar!
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  5. #125
    Nagare Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
    Danke für Deine Mühe, ich glaube, wir haben eventuell eine unterschiedliche Auffassung von 'lohnen'.
    komme gerade nicht mit - welche Auffassung von 'sich lohnen' hast Du denn...?

  6. #126
    fujikomma Gast

    Standard

    Ich überlege das Kubark-Handbuch parallel zum Carnegie zulesen,weil letzeres ist ersteres in freundlich
    Und mal gucken ob es Vernehmungstechnik-Handbücher aus der DDR gibt-online..die Jungs haben Gesprächstechniken wissenschaftlich untersucht..
    Dann nochmal "Lie to me " gucken

    Und was moralisch/ethische Überlegungen angeht-man sollte sich keine (festgemeisselten!)Urteile über andere erlauben nur vorläufige,ok!
    (OK manche Leute sind schlichtweg Deppen ,halten sich für Einsteins Und/oder Ghandi-solange man die Flucht ergreifen kann,sollte man es tun,denn ändern kann man solche Leute nur mit drastischen Methoden)

  7. #127
    gast Gast

    Standard

    Hallo fujikomma,

    da mußt Du das Thema falsch verstanden haben.

    Es ging um die Kommunikation nach Dale Carnegie ...
    dann ein kleiner Hinweis auf andere Kommunikations-Techniken.

    Du findest in einer guten Buchhandlung viele Bücher über dieses Thema.
    Viel besser ist der Weg, sich zuerst einige Informationen zu besorgen, dann einfach bei Deiner VHS ein Kurs-Heft besorgen.

    Für einige Berufe ist Rhetorik und Kommunikation - einfach erforderlich.
    " Erfolgreiche Gespräche führen, argumentieren, diskutieren.
    Xpert personal business skills- Seminar

    Das entscheidet oft, wie das Gespräch mit einem anderen Gesprächspartner/in abläuft.
    Daher das sind keine Verhör-Methoden nach dem Regelwerk der Stasi.

    Finde es überhaupt schade, daß die Regeln der Kommunikation so selten beachtet werden.
    Vieles kann damit einfacher werden.

    Gruß

  8. #128
    fujikomma Gast

    Standard

    Verehrter Shohei,
    1. es gab nicht nur die Stasi in der DDR,da gibt es wohl die ein oder andere Lücke in deinem historischen Wissen,es gab auch die Kriminalpolizei,ja!
    2. Ich denke das wenn man sich näher mit Vernehmungstechniken beschäftigen würde bestimmte Parallelen auffallen
    -nun wenn einem sowas nicht ins Weltbild passt,einfach ignorieren

    Ob nun Informationen gewonnen werden oder Autos verkauft werden mit Hilfe einer z.Bwissenschaftlich fundierten "Kumpel"-Technik ist doch erstmal egal..

    Und was Watzlawick"Man kann nicht nicht kummonizieren siehe im Cumberbatch "Sherlock" die erste Begegnung mit Irene Adler

  9. #129
    gast Gast

    Standard

    Hallo fujikomma,

    danke für die Antwort.

    Bei Deinen angesprochenen Punkten, hätte ich wirklich an die Körpersprache gedacht.
    Sieht man im Flughafen Frankfurt immer sehr deutlich, wenn die Ankunftshalle einsehbar ist.
    Oder bei den Sendungen im TV.

    Die Zöllner sind geschult, nicht auf die Kommunikation, sondern auf die Körpersprache.
    Denn erst suchen sie sich eine Person aus.... dann erst wird kommuniziert.
    " Kommen Sie mit !"

    Ob die aber das Buch von Dale Carnegie gelesen haben, ich denke nicht.

    Gruß

  10. #130
    fujikomma Gast

    Standard

    @Shohei:
    Leider kann ich deinen Wechsel von kriminalpolizeilichen Vernehmungstechniken und Methoden zum Vertrauen erwecken zu Zöllnern,deren körpersprachliche Sachkenntnis am Flughafen,nicht im geringsten nachvollziehen.
    Ruhige vorbereitete Vernehmungssituation da,unruhige spontane Flughafenlage dort...
    Auch eine mögliche Verbindung zu Sherlock und Irene Adler ist nicht nachvollziehbar.

  11. #131
    gast Gast

    Standard

    Hallo verehrter Fujikomma,

    ich habe mir Deinen Eingangstext erneut auf den Bildschirm geholt, da ich Deine Antwort nicht verstanden habe.

    [QUOTE][QUOTE=fujikomma
    1. es gab nicht nur die Stasi in der DDR,da gibt es wohl die ein oder andere Lücke in deinem historischen Wissen,es gab auch die Kriminalpolizei,ja!
    2. Ich denke das wenn man sich näher mit Vernehmungstechniken beschäftigen würde bestimmte Parallelen auffallen
    -nun wenn einem sowas nicht ins Weltbild passt,einfach ignorieren:rolley[/QUOTE]es:

    Jetzt kann ich Deinen Gedanken besser folgen..
    Wobei mir jetzt aber noch nicht klar geworden ist, wie Du das Buch von Dale Carnegie oder einen Rhetorik-Kurs mit den Vernehmungstechniken der Sicherheitsorgane vergleichst.

    Bei der Rhetorik möchte ich meine Zuhörer mit einem Fachvortrag, einem Ansprache ... meine Ansichten dazu ( beim Fachvortrag sehr beschränkt ) erläutern.
    Ob ich das mit den Vernehmungs-Techniken der Sicherheitsbehörden vergleichen kann. Kenne diese nur aus den Filmen im Fernsehen.

    Daher, wäre es super, wenn Du darlegen könntest wie ich die Rhetorik oder Kommunikation als ein Mittel der Vernehmung durch die Polizei betrachten kann.

    Gruß

  12. #132
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von shohei Beitrag anzeigen
    Finde es überhaupt schade, daß die Regeln der Kommunikation so selten beachtet werden.
    Vieles kann damit einfacher werden.
    Welche Regeln der Kommunikation denn?
    Ich glaube, Serjoscha hat angesprochen, dass es viele unterschiedliche Regelwerke zur angemessenen Kommunikation geben kann und es die wahrscheinlich auch gibt.
    Welche Regeln meinst Du also?

    Die von Carnegie?

    Zitat Zitat von shohei Beitrag anzeigen
    1) Interessieren sie sich aufrichtig für die anderen.
    2)Lächeln sie.
    zunächst mal zu den ersten beiden Punkten:

    1.) Ich kann mein Interesse IMO schwer steuern. Entweder interessiere ich mich für Briefmarken oder nicht.
    Wenn mir also einer sagt: "Interessieren Sie sich aufrichtig für Briefmarken",
    wie soll ich das denn machen, wenn mich Briefmarken nun mal nicht interessieren?
    Ich könnte Interesse an Briefmarken vortäuschen, das wäre dann aber irgendwie nicht aufrichtig.
    Eventuell ist ja gemeint, dass ich aufrichtiges Interesse vortäuschen soll?

    2.) Das ist im Internet leicht
    Aber selbst im Internet hat man manchmal den Eindruck dass jemand ein postet, um seine wahren Gefühle (z.B.: ) zu verbergen oder ironisch zum Ausdruck zu bringen.

    "Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen."-Werner Finck

    Quelle: Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen.

    Natürlich ist richtiges Lächeln nicht schlecht und die Gesichtshaltung hat auch Rückwirkungen auf die Psyche (Botox soll die Stimmung verbessern, weil man einige "negative" Emotionen nicht mehr körperlich ausdrücken kann; eventuell ist für das Empfinden wichtig, Empfindungen auch körperlich auszudrücken)
    Menschen, die allerdings beruflich gezwungen sind, ihre wahren Emotionen hinter einer lächelnden, freundlichen Fassade zu verbergen (z.B. Stewardessen), können dies als sehr belastend empfinden.
    Ein lächelnder Mann mit schwarzen Haaren sagte mir mal: "Trau nie einem Dunkelhaarigen, der lächelt"
    Das ist natürlich eine unzulässige Verallgemeinerung, und jemand, der immer lächelt kann natürlich die Stimmung heben, verliert aber eventuell auch manchmal an Seriosität, insbesondere, wenn seine Handlungen sich als weniger freundlich herausstellen, als sein Gesichtsausdruck.
    Diese Regel (Lächeln Sie) sollte man IMO also genauer und differenziert betrachten.

  13. #133
    gast Gast

    Standard

    Hallo lieber Aruna,

    verzeihe mir, wenn ich diese Frage nicht richtig einordnen kann.

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
    Welche Regeln der Kommunikation denn?
    Ich glaube, Serjoscha hat angesprochen, dass es viele unterschiedliche Regelwerke zur angemessenen Kommunikation geben kann und es die wahrscheinlich auch gibt.
    Welche Regeln meinst Du also
    ?

    Kommunikation
    Ein Lehrgang Rhetorik oder Kommunikation, ähnlich wie ein Buch darüber,
    richtet sich an alle Menschen, die eine gute Sprechkultur schätzen und ihre eigene rhetorische Kompetenz perfektionieren möchten.

    Dann geht es einfach darum sich einmal Gedanken zu machen, wie bereite ich mich optimal vor.
    a) Informationen über Zuhörer und wo spreche ich,
    b) Wie wirke ich auf die Zuhörer
    c) Was soll meine Rede oder mein Schreiben bezwecken?
    d) Welches ist mein Redeziel.. etwa Fachvortrag, Willkommensrede,
    Motivationsrede, usw..
    e) Redeplanung...

    ....

    Dies würde ich im Hauptteil unterbringen

    ]
    "Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen."-Werner Finck
    " Unsere Gegner sind Lehrer, die uns nichts kosten ."
    Ferdinand Vicomte de Lesseps

    oder

    " Ein Kompliment ist die charmante Vergrößerung einer kleinen Wahrheit."
    Johannes Heesters

    Wobei ich mir da genau überlegen sollte, von wem das Zitat stammt.

    Auch bei diesem Beispiel stimme ich Dir bei.
    Nur sehen mich meine Gesprächspartner nie.. am PC... lächeln oder ganz laut lachen.

    Menschen, die allerdings beruflich gezwungen sind, ihre wahren Emotionen hinter einer lächelnden, freundlichen Fassade zu verbergen (z.B. Stewardessen), können dies als sehr belastend empfinden.
    Ein lächelnder Mann mit schwarzen Haaren sagte mir mal: "Trau nie einem Dunkelhaarigen, der lächelt"
    Das ist natürlich eine unzulässige Verallgemeinerung, und jemand, der immer lächelt kann natürlich die Stimmung heben, verliert aber eventuell auch manchmal an Seriosität, insbesondere, wenn seine Handlungen sich als weniger freundlich herausstellen, als sein Gesichtsausdruck
    Daher habe ich schon am Anfang geschrieben, die Körpersprache die wir unbewußt wahrnehmen, das Gespräch sehr beeinflusst, die fehlt einfach hier.
    Wir sind auf die Wort, die wir lesen angewiesen.
    Wobei, wie können diese meine Emotion zeigen?
    Da möchte ich auch auf Paul Watzlawick, der am Mental Research Institut in Palo Alto und als Professor für Psychotherapie... hinweisen.
    Der auf die Macht der Gefühle hingewiesen hat, wobei er angemerkt hat, daß die Emotion die Sache bestimmt.
    Aus meinem neuen Buch über Rhetorik.

    Daher kann es schon sein, daß ich auch meine Ansichten ändere.
    Wie sagte Konrad Adenauer?
    " Mann braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen hindern klüger zu werden.

    Noch einen schönen Tag wünsche ich Dir

    Gruß

  14. #134
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von shohei Beitrag anzeigen
    Hallo lieber Aruna,

    verzeihe mir, wenn ich diese Frage nicht richtig einordnen kann.
    einordnen?
    Du sprachst davon, dass vieles einfacher werden könnte, wenn "die Regeln der Kommunikation" beachtet werden.
    Da ist doch eine Frage danach, welche Regeln denn gemeint sind, naheliegend.

    Z.B. finden manche die Regel gut, dass man in einem Forum keine Beiträge ändert, die schon zitiert wurden.
    Das könnte ja nach Meinung einiger einiges verbessern.
    Du scheinst da anderer Meinung zu sein.

    Entsprechend gibt es unterschiedliche Herangehensweise an Kommunikation, die sich teilweise widersprechen.
    Den Carnegie-Regeln oder auch anderen Ansätzen der "Beeinflussungskunst" könnte man z.b. den schon erwähnten Ansatz der GFK gegenüberstellen.
    Jemand hat da z.B. ein Buch mit folgendem Titel geschrieben:
    das klingt irgendwie nicht ganz wie "immer nur lächeln", und könnte bezüglich Deiner im Eingangsbeitrag ausgedrückten Kritik:

    Zitat Zitat von shohei Beitrag anzeigen
    Aber wo bleiben meine Ansichten?

    Auf diese Ratschläge kann ich keine Diskussion aufbauen. Denn ich versuche den anderen Menschen nur zu loben und zu schmeicheln.

    ein zielführender Ansatz zum Miteinander sein.
    Wenn auch IMO ungleich schwieriger, da keine klaren 1...2.... etc-Regeln.
    Und natürlich auch leicht misszuverstehen.

    Zitat Zitat von shohei Beitrag anzeigen
    Kommunikation
    Ein Lehrgang Rhetorik oder Kommunikation, ähnlich wie ein Buch darüber,
    richtet sich an alle Menschen, die eine gute Sprechkultur schätzen und ihre eigene rhetorische Kompetenz perfektionieren möchten.

    Dann geht es einfach darum sich einmal Gedanken zu machen, wie bereite ich mich optimal vor.
    a) Informationen über Zuhörer und wo spreche ich,
    [....]
    Ich weiß jetzt nicht genau, was diese Ausführung über Kommunikation mit meiner Frage nach dem Regelwerk, auf das Du Dich beziehst, zu tun hat?

    Zu den "Regeln":

    Wie ich schon weiter vorne andeutete gibt es sehe ich grundsätzlich zwei Arten (incl. Mischformen) Regeln zu benutzen:
    1.) Ich halte mich selbst daran, weil die mir als Wegweiser für ein gelingenderes Verhalten dienen und dadurch mein Leben vereinfacht wird.
    Dann muss ich nicht jede Situation einzeln abwägen, z.B. ob es noch reicht, über die Straße zu gehen, bevor das Auto kommt, sondern ich gucke einfach ob rot ist.

    2.) Ich fordere von anderen die Einhaltung der Regeln, da ich mir durch die Einschränkung der Freiheit der anderen eine Erleichterung meines Lebens erhoffe.
    Beim Ampelbeispiel muss ich natürlich auch drauf vertrauen, dass die anderen bei Rot anhalten, sonst schränke ich mich nur selbst ein und die anderen haben immerhin bei Grün mit einem Fußgänger weniger zu rechnen.
    Wenn ich für mich allerdings z.b. die Regel "Hara Hatchi Bu" entdecke, dann habe ich einen Nutzen, ohne die anderen zu der Einhaltung dieser Regel zu bekehren.

    Besuche ich einen Kommunikationskurs oder lese ein entsprechende Buch, dann erhoffe ich mir ja Informationen, die nicht allgemein bekannt sind und auch nicht allgemein eingehalten werden.
    Gerade wenn es um Beeinflussungskunst geht, ist so ein Wissensvorsprung ja vielleicht sogar erwünscht.
    Wenn die in dem Kommunikationskurs gelehrten Ratschläge nur funktionieren, wenn sich alle an bestimmte Regeln halten, dann ist das natürlich irgendwie doof.
    Das ist dann wie wenn einer im SV-Kurs falsch angreift....
    Wie soll ich dann in RL die anderen durch mein Beispiel überzeugen, dass es mit diesen Regeln besser wäre, wenn die Lehre des Kurses ja erst funktionier, wenn sich alle an die Regeln halten (und z.B. korrekt angreifen).

    Eine auf ersten Blick schöne Regel zumindest für XY wäre: "Den Beiträgen von XY darf nicht widersprochen werden."
    Das erleichtert eventuell das Leben von XY vordergründig.
    Mittel- bis langfristig würde er sich IMO allerdings schaden, so wie diese Menschen, die sich nur noch von Ja-Sagern umgeben und irgendwann der wirklichen Welt entfremdet sind.
    Daher sind Feinde gar nicht so schlecht, denn die sagen einem vielleicht unangenehme Wahrheiten, die einem Freunde nicht mitteilen.

    Gibt's diesbezüglich nicht auch was von Sun Tzu?

    Zitat Zitat von shohei Beitrag anzeigen
    Wobei, wie können diese meine Emotion zeigen?
    Da möchte ich auch auf Paul Watzlawick, der am Mental Research Institut in Palo Alto und als Professor für Psychotherapie... hinweisen.
    Der auf die Macht der Gefühle hingewiesen hat, wobei er angemerkt hat, daß die Emotion die Sache bestimmt.
    Aus meinem neuen Buch über Rhetorik.
    Emotionen und Körpersprache scheinen ein wichtiges Thema für Dich zu sein?
    Nun, wie gesagt, kann man im Internet Emotionen mit Emoticons zeigen.
    Wenn man die natürlich inflationär benutzt, können die sich abnutzen.
    Oder man schreibt seine Emotion einfach hin:

    "Ich bin wütend!"; "Ich bin traurig".

    oder Du fragst das Gegenüber:

    "Oh, bist Du wütend?" "bist Du traurig"...

    Natürlich nur, wenn Du wirklich ehrlich an den Emotionen Deines Gegenübers interessiert bist. Einer derartige Frage kann natürlich leicht als Angriff aufgefast werden, daher sollte man vorsichtig sein.
    Geändert von Gast (24-02-2016 um 13:33 Uhr) Grund: Ich habe zu spät gemerkt, dass meine wieder-wider-Schwäche wider, äh wieder durchkam. Bin eventuell unreif :-(

  15. #135
    Gast Gast

    Standard

    ich hab verschiedene fragen ...

    shohei scheint ja zu glauben, es gebe so etwas wie "allgemeinverbindliche regeln" der kommunikation.
    und dazu muß man offenbar einen lehrgang besuchen ...
    so jedenfalls habe ich das verstanden:

    Ein Lehrgang Rhetorik oder Kommunikation, ähnlich wie ein Buch darüber, richtet sich an alle Menschen, die eine gute Sprechkultur schätzen und ihre eigene rhetorische Kompetenz perfektionieren möchten.
    ich frage mich, WER darüber entscheiden darf, welche "regeln" eine kommunikation haben "muß/soll".
    auf welcher grundlage wird eine solche entscheidung getroffen?
    mit welcher kompetenz?

    vielleicht könnte shohei ja mal diese ominösen "regeln" posten.
    und zwar samt quellenangabe.

    wäre doch interessant, diese "regeln" der verbalen und der nonverbalen kommunikation nachlesen zu können ...



    ich war ja bislang stets der meinung, daß es erstens sehr unterschiedliche ebenen der kommunikation gibt (personenbezogen / sachbezogen) und daß es zweitens eine ganz alltägliche sache ist, wenn menschen miteinander kommunizieren.
    ich bezweifle nicht, daß kleinkinder noch viel über kommunikation zu lernen haben ... ich bezweifle allerdings, daß es tatsächlich sinnvoll ist, erwachsenen irgendwelche "ganz tollen erkenntnisse" überbraten zu wollen, damit deren kommunikation ... ja, was eigentlich?
    können erwachsene heutzutage nicht mehr miteinander kommunizieren, ohne vorher ratgeber in form von büchern zu konsultieren?

    falls sie es doch können - was soll dann der ganze kram?

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