@smoo:
ein weitverbreiteter irrtum, dem sehr viele menschen erliegen, wenn es um das eigene selbstbild geht.Ich halte mich für jemanden der menschlich ganz in Ordnung ist.
...
si bene calculum ponas, ubique naufragium est.
(petronius)
Na, dann noch einen aus der Lateinkiste, der für den Thread hier im Allgemeinen steht:
Suum cuique (oder wie mein Mathelehrer, der kein Latein konnte) immer sagte: Die Sau quickte).
Ich glaube die ur-deutsche Übersetzung wäre: Jedem Tierschen sein Pläsirschen.
Na ja, Alfi habe ich probiert klar zu machen das er eben keine technischen Kennntisse hat. Das war schlicht weg Praxiserprobtes Geschwurbel von mir.
Blöderweise braucht man diese Kenntnisse aber zum Umgang mit einem Schwert, sofern man denn nicht nur Matten und Kürbisse schneiden will und das noch dazu saumäßig.
Bei der Komunikation sieht es doch schon ganz anders aus : Die trainiert ausnahmslos jeder seid er aus der Windel geflutscht ist.
Katana trainiert man eben nicht automatisch und wir auch nicht automatisch gelehrt.
Man bemerke den kleinen Unterschied.
Sohei merkt wirklich nichts mehr.
Ich habe ihn auf Ignore, d.h. ich kann seine Texte nicht sehen, sofern Sadisten sie mir nicht als Zitteral vor die Nase halten.
( Ich habe ihn trotzdem nicht gelesen )
Jetzt die Preisfrage : Warum schreibt der mir ellenlange Texte in der Gewissheit das ich sie sowieso nicht lesen, geschweige denn darauf reagieren werden ?
Muß an seinem Verständniss der Kunst des Komunikation liegen.....![]()
Geändert von KAJIHEI (28-02-2016 um 10:56 Uhr)
Ohne klugzuscheißen: Glaub ich nicht!
Ich glaube die ÜBT jeder seit Geburt (und manch einer kommt halt auch kaum über die frühe postnatale Übungs-Phase raus) - was i.S. der Trainingslehre durchaus ein Unterschied zum TRAINIEREN ist.
Und möglicherweise macht das DEN Unterschied aus: Weil eben jeder glaubt "das mache ich doch eh ständig" (ergo kann ich's), tun eben viele nicht wirklich was dran (i.s.v. Trainieren) ... oder kaufen sich halt ein Buch.
Nix gegen Bücher (ich hab selbst welche), aber was da drin steht ist halt (nur!) ne Starthilfe; nicht mehr. Auch Schwimmenlernen aus nem Buch heraus hat sich eher als nicht so praxisrelevant herausgestellt. Und verpflichtet zum (oft unbeliebten) TUN.
Spätestens in der Schule wird aber angefangen zu trainieren. Nicht umsonst gibt es diesen sog Deutschunterricht z:B.. D.h. da wird schon ein gewisses theoretisches Wissen als Grundlage fast automatisch mit eingebaut.
Voraussetzung wie bei jedem Training man spielt mit.
An sich geht das training aber bereits vorher los : Vernünftige Elternhäuser bilden ja bereits eine Grundlage, die darauf basiert was sich die Eltern im Laufe der Zeit an Wissen erworben haben.
Das es auch da katastrophale "Trainer" im Unterhemd mit Bierdose vor der Spielekonsole gibt, das ist eine andere Geschichte.
Geändert von KAJIHEI (28-02-2016 um 11:25 Uhr)
Nö..
"Alles was ich nicht kann, ist unwichtig"?
Eventuell hast Du eine ähnliche Einstellung zur Kommunikation?
Nachträgliche Anmerkung:
Ich habe mich hier, leider, durch den Selbstbezug des Zitierten, verleiten lassen, von dem Beispiel "Rechtschreibung", das nur dazu dienen sollte, ein naheliegendes Beispiel dafür zu ein, dass man etwas, was man eigentlich lange praktiziert, nicht unbedingt besonders gut beherrscht (auch ich habe Probleme damit), über die persönlichen Einstellungen KAJIHEIs, anstatt neutral über die Sache "Kann man durch Lektüre und Kurse eine Fertigkeit, die man im täglichen Leben braucht verbessern" zu diskutieren.
Normalerweise würde ich das oben stehende im Sinne einer freiwilligen Selbstkontrolle löschen, da es nicht zur Diskussion beiträgt und niemand Bezug darauf genommen hat. Da allerdings in der anderen Diskussion anklang, dass insbesondere der Zitierte es als Zeichen von "zu seinen Worten stehen" ansieht, wenn man so etwas nicht löscht, lasse ich es eben stehen, werde aber diese Richtung nicht weiterverfolgen
Geändert von Gast (28-02-2016 um 11:59 Uhr)
Nein, ich hatte blos das Vergnügen eben mehr als eine dieser wirren Reformen bezüglich der Rechtschreibung erleben zu dürfen. Was du mal gelernt hat ist jetzt falsch. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt.
Frei nach dem Motto : Bei den Wahnsinnigen könnte es morgen korrekt sein probiere ich heute so zu schreiben das die Texte leserlich sind. Diese Rechtschreibnormen die heute gültig sind ; Sie können mich Götzen.
Mit schönen Grüßen übrigens auch von Marion Gräfin Dönhoff, sie vertrat das Gleiche.
Einem literarischem Menschen wie dir dürfte sie ja wohl bekannt sein.
Geändert von KAJIHEI (28-02-2016 um 12:14 Uhr)
Geändert von KAJIHEI (28-02-2016 um 12:37 Uhr) Grund: Miau vergessen
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