Zitat Zitat von felicidy Beitrag anzeigen
Ich unterstelle allen BJJ-Praktizierenden, dass sie erstmal aus Freude am Sport und wegen der körperlichen/geistigen Herausforderung trainieren. Wenn die Selbstverteidigung und besonders die Verteidigung gegen sexuelle Übergriffe auch ein Thema ist, ist dies wohl am besten z.B. bei einem spezifischen Seminar klar angegeben bzw. deutlich auf der Agenda.
Bei deinem Beispiel sehe höchstens ein Problem damit, dass ich nicht das bekomme wofür ich zum Training gehe und nicht das es explizit um Vergewaltigung geht. Das wäre genauso als wenn beim Training Fussball gespielt anstatt Armbars gedrillt werden.

Trotzdem halte ich es für unproblematisch wenn es mal angesprochen wird.
Ist genauso als wenn man bei einem Computereinsteiger Kurs auch erwähnt dass man am PC Videos bearbeiten kann obwohl es eigentlich nur um Textverarbeitung gehen soll. Man bietet einen Blick über den Tellerrand hinaus.

Und selbst wenn der Trainer entscheidet mal eine Einheit SV statt Sport zu machen, dann sehe ich da für mich kein Problem mit. Wer meint er braucht das nicht muss ja nicht mitmachen. Das man sich mit seiner eigenen Verletzlichkeit nicht auseinandersetzen will ist irgendwie verständlich, aber auch dumm.