Absolut, hatte ich nicht anders verstanden
Dem stimme ich zu.
Was ja die Sache nur noch komplizierter macht.
Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich beim Judo oder auch Jitsu auf dem Boden lag, mein Gi sonst wo hing -nur nicht da, wo er hingehört- und mein T-Shirt hochgerutscht war.
Wäre für einige eine persönliche Katastrophe, ich bin da glücklicherweise recht stumpf.
Warum ich das aber erwähne: Ich kann mir gut vorstellen, daß es da auch viel auf die Reaktionen ankommt.
Nicht einmal ob bloß gegafft wird, sondern viel allgemeiner: Macht man das in dem Moment überhaupt zu einem Thema oder erwähnt es auch nur?
Oder wartet man kommentarlos, bis der Partner wieder richtig angezogen ist?
Bei mir war es entweder so, daß ich schwerzhaft gefragt wurde, ob ich mich wieder anziehen will oder aber das es eben gar nicht erwähnt, sondern einfach gewartet wurde, bis ich wieder fertig war.
Bei ersterem hab ich persönlich mitgewitzelt; ist aber sicherlich nicht für jeden was.
Für mich persönlich wäre es höchstens dann vielleicht seltsam geworden, hätte mein Partner nun angefangen sich zu entschuldigen und ein Fass aufzumachen; so wie es aber war, war es halt etwas das passiert.
Nur: Das gilt für mich.
Habe ich bei einer Trainingspartnerin genau so auch gesehen.
Aber wie mag das für unterschiedliche andere Personen sein?
Ich hab auch überlegt, wie groß dieses Risiko ist.
Ich denke aber, selbst die meisten Anfänger werden erkennen, ob nun gegrabscht wird, weil er grabschen will oder es ein Unfall war.
Das Problem bei dem Gedanken ist nur: "die meisten".
Das heißt natürlich gleichzeitig, daß es nicht für alle gilt.
Also - ja, wieder das Problem, daß es eben nicht alles so "einfach" ist.
Oder ob man es bei einem Probetraining überhaupt erwähnt.
Oder...
Bei uns ist es im Grunde ein allgemeiner "Kummerkasten"-Posten, nicht nur auf sexuelle Belästigung gemünzt, sondern sobald etwas einem beim Training stört/ belastet.
Ich finde es aber auch kritisch, ob man es wirklich ständig erwähnen muss, ob es diesen Posten gibt.
Oder ob man so nicht Gefahr läuft, gewissermaßen Probleme zu "schaffen".
Frag mich nicht![]()
Ich bin an sich nicht gut mit Menschen, aber diese junge Frau hat sich von Anfang bei mir sicher und beschützt gefühlt, hat gerne mit mir trainiert, nach Tipss gefragt...
Hatte mich offen gestanden überfordert, der Gedanke
Man sagt mir vieles, aber nicht, daß man sich in meiner Gegenwart sicher fühlt
Oh ja.
Und es wird immer schlimmer
Hatte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht allzu sehr drüber nachgedacht, aber ist durchaus ein guter Punkt.
Ich war einfach froh, daß sie sich überhaupt jemanden anvertraut hatte.
Das ich da nicht viel machen konnte, war ihr auch klar und hatte sie auch nicht gefordert.
Daher war es ein: Ich achte drauf, sollte ich was bemerken.
Werde aber nicht alles auf die Goldwaage legen und nur noch darauf achten.






. Insbesondere wenn ich da an viele andere Sportler im Team denke. Auch ein nicht zu einschüchterndes und evtl. sogar schüchternes und ruhiges Auftreten kann in diesem Moment sehr hilfreich und beruhigend wirken.

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