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Thema: Euer Umgang mit Verletzungen.

  1. #16
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    Sorry, es folgt nix Hilfreiches. Muss nur ein bisschen Mimimi abladen.

    Zitat Zitat von Kohleklopfer Beitrag anzeigen
    Mich plagt halt ein leichtes schlechtes Gewissen und schlechte Laune, da ich gerade relativ gut drin war und viele Dinge sich sehr gut entwickelt haben...
    Jap. Genau das. Ich möchte *trainieren* und sehe gerade auch Fortschritte, ich *muss* auch trainieren, um mich weiterzuentwickeln (und um dem alterungsbedingten Abbau die Stirn zu bieten) - und was ist die Realität?

    Im Abstand von einer Woche hab ich mir zu zweiten Mal die Adduktoren rechts verzogen. Durch eine popelige Drehung in einer Kata.
    Unter der Dusche (!) hab ich mir einen Brustwirbel verrutscht, strahlt in die linke Schulter aus. Beides muss man erst mal hinkriegen!
    Durch Gottweißwas hab ich mir dann noch rechts den Deltoideus vergrätzt.
    Grmpf.

    Alles nix Weltbewegendes, nichts davon haut mich auf die Couch.
    Aber drübertrainieren, und wenn es nur, wie vorhin, bisl lockeres Joggen mit den Hunden ist, wird sofort mit deutlicher Verschlimmerung quittiert.

    Bin genervt...

  2. #17
    mize Gast

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    Ich würde definitiv mir die 2 Wochen Pause nehmen. Im schlimmsten Fall wird die Verletzung schlimmer und du fällst dann mehrere Wochen aus. 2 Wochen finde ich ja auch gar nicht mal so lange
    Und wenn man dann nach 2 Wochen wieder fit ist sollte man auch langsam anfangen. Ich denke da wird man dann schon recht schnell dann wieder auf dem alten Stand sein. Wahrscheinlich schneller als wenn man durchtrainiert und sich das nur verschlimmert die Verletzung . Du scheinst ja eh sehr motiviert zu sein.

  3. #18
    Kohleklopfer Gast

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    Zitat Zitat von mize Beitrag anzeigen
    Ich würde definitiv mir die 2 Wochen Pause nehmen. Im schlimmsten Fall wird die Verletzung schlimmer und du fällst dann mehrere Wochen aus. 2 Wochen finde ich ja auch gar nicht mal so lange
    Und wenn man dann nach 2 Wochen wieder fit ist sollte man auch langsam anfangen. Ich denke da wird man dann schon recht schnell dann wieder auf dem alten Stand sein. Wahrscheinlich schneller als wenn man durchtrainiert und sich das nur verschlimmert die Verletzung . Du scheinst ja eh sehr motiviert zu sein.
    Ja - nur ist die Verletzung zum Glück schon was her und ich bin in dem Bereich auch wieder Schmerzfrei.
    Habe nach einer Woche Pause wieder angefangen, ich war nur vorsichtig bei Übungen (speziell beim Aufwärmen) die das Sprunggelenk besonders gefordert haben.

  4. #19
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    Zitat Zitat von Kohleklopfer Beitrag anzeigen
    Ja - nur ist die Verletzung zum Glück schon was her und ich bin in dem Bereich auch wieder Schmerzfrei.
    Habe nach einer Woche Pause wieder angefangen, ich war nur vorsichtig bei Übungen (speziell beim Aufwärmen) die das Sprunggelenk besonders gefordert haben.
    Wenn auf dem Rücken liegst. Und die Zehen Richtung Nase bewegst. Ist die Entfernung bei beiden Füßen gleich zum Kopf? Und beim strecken genauso?
    Der thread ist zwar schon alt. Als ich mal Trainingsausfall hatte mit vorher hohen Zielen wie zur sehr gut bezahlten Elite zu kommen.
    Ich hatte im Krankenbett nur geheult. Die Gräten sind wieder zusammengewachsen und Beruflich habe ich dann in der Lehrzeit einen anderen Weg eingeschlagen.
    Geändert von Robb (15-07-2018 um 01:27 Uhr)

  5. #20
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    Ich war erst längere Zeit verletzt und kann in meine alte Kampfkunst nicht mehr zurück, von daher ist das ein hartes Stück Brot. Ich bin froh, daß ich wenigstens wieder Katas und solche Dinge üben kann, auch ein wenig Kenjutsu und Stock gegen Stock, ohne Infight. Das geht leider nicht mehr. Die Gefahr ist zu groß, daß ich wieder am Bein verletzt werde. Als der Unfall passiert ist, war das eine sehr traurige Zeit, zumal mein Lehrer eine Woche später angereist gekommen ist und ich nicht mitmachen konnte. War schon ätzend. Ich habe mich über jeden Erfolg gefreut, wenn was wieder ging. Ansonsten viel Fitnessstudio, was mir sehr geholfen, auch vom Kopf freier zu werden. Mir fehlt der Sport einfach, wenn ich nichts machen kann. Psychisch war das ganz schön hart, doch ich baue wieder auf, auch wenn ich nicht mehr alles machen kann, wie ich möchte.

  6. #21
    gofreem Gast

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    Kommt auf die Verletzung und den Schweregrad an. Wenn es schnell abheilt (1-2W), dann ist es meiner Meinung nach besser mal zu warten.
    Wenn es was langfristiges ist, muss man Entscheidungen treffen.
    Ich würde mich immer für den Sport entscheiden, da die Entscheidung, oh lieber nicht mehr, es könnte wieder was passieren, dem Körper nur mehr schadet (Physisch und Psychisch) als hilft.

    Ich spreche da aus Erfahrung, weil ich in jungen Jahren einen Sportunfall (BSV) hatte, der meinen gesamte KK Werdegang beeinflusst hat.
    Musste 3 Jahre Pause machen und wie mein Vorredner, konnt eauch ich nicht mehr in die alte KK zurück. Hätte meine Frau nicht irgendwann gesagt, Mensch Dir fehlt doch was, mach halt was neues oder anderes, hätte ich wohl heute mehr Probleme.
    Sicher durch den Bandscheibenvorfall bewegt sich der Körper immer etwas dagegen, was leider dazu führt, dass man so ne Art Hexenschuss schnell mal bekommen kann. Aber durch das ständige Training dauert das vielleicht mal 2 Wochen und dann geht es weiter.
    Auch merkt man natürlich Beispiel im Bodenkampf, wenn doch mal mit mehr Kraft gearbeitet wird, als man eigentlich soll, dass man da nicht mithalten kann. Da muss man dann halt öfter mal nachlassen, was nicht soo einfach ist. Aber so what... Shit happens
    War letztens bei meiner Ärztin, wegen eben wieder so einem HS und hab zu ihr gesagt, meine Güte ich mach so viel und dennoch haut es mich immer wieder in der Beziehung um.
    Da sagt Sie einfach ganz cool zu mir :" Ich kann das verstehen und verstehe auch das man immer wieder denkt, für was eigentlich, wenn es doch eh nix nützt, aber glauben Sie mir, wir würden uns viel häufiger sehen, wenn sie die ganzen Sachen nicht machen würden. Also bleiben sie dran und machen sie immer weiter"
    Eine Frau halt, da gibts nix zu jammern

    Das mal als Motivation, für Leute die wirklich mal eine schlimmere Verletzung haben sollten, wo sie längere Zeit (4 Wochen+) mit ausfallen.
    Lasst euch da auch nicht runter ziehen, es geht definitiv besser wenn man weiter macht, als wenn man komplett sich in der Beziehung aufgibt.
    Natürlich beneide ich immer die Leute, die einfach einen starken Rücken haben, aber das ist halt so, damit muss man leben und trainieren.

  7. #22
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    ARHGGHHH– ich fühl das total. Einige Jahre später, aber ich bin gerade in einer ganz ähnlichen Situation: Ich war auf einem richtig guten Weg, hab endlich Fortschritte gesehen, mich stark gefühlt – und jetzt: Zwangspauseeeee. Keine richtig dramatische Verletzung, aber eben doch so, dass Training nicht drin ist. Und genau wie du hab ich dieses nervige schlechte Gewissen im Kopf, obwohl ich *weiß*, dass Regeneration wichtig ist. Trotzdem… es nervt einfach.
    Was mich gerade total beschäftigt: Wie kann ich meinen Körper in der Zeit *aktiv* unterstützen? Also nicht nur stillhalten und warten, sondern z. B. über Ernährung etwas tun um die Heilung vielleicht ein bisschen zu pushen. Ich lese mich da gerade rein und will mir da was aufbauen (kann ich gern hier teilen, wenn’s wen interessiert).
    Würd mich mega interessieren, ob hierjmd in einer ähnlichen Lage ist. Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid
    Es ist nie zu spät (außer, wenn das Essen kalt ist)

  8. #23
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    Ja klar, sowas wird gern gelesen.

    Was ist dir denn wiederfahren?

    Manchmal hilft schon etwas Bewegung, so in Richtung Qi Gong, um Selbstheilungskräfte zu optimieren "in die richtigen Bahnen" zu lenken. Insbesondere bei Herzerkrankungen hat das wissenschaftlich belegt geholfen. Aber auch bei Muskelverletzungen kann sanfte Bewegung helfen, damit das Endergebnis optimal erreicht wird.
    Bei aller Aufregung, sollten wir aber nicht vergessen,dass Al Bundy 1966 4 Touchdowns in einem Spiel gemacht hat und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat!

  9. #24
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    Zitat Zitat von Neugierig89 Beitrag anzeigen
    Würd mich mega interessieren, ob hierjmd in einer ähnlichen Lage ist. Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid
    Aber sowas von. Mal abgesehen von meinen Arthrosebeschwerden, um die ich gerade herumzutrainieren lerne, hat mich eine Impfung gegen Herpes Zoster umgehauen; allergische Reaktion im Arm, Kopf- und Gliederschmerzen, leichte Benommenheit. Kein Sport, nirgends. Zum Lockern und zur allgemeinen Wiederaufrichtung habe ich Gabi Fastner auf Youtube entdeckt; die ist Gymnastiklehrerin und bietet vielviele kleine Bewegungseinheiten an. Auch viel zum Thema Faszien; was sie zu dem Thema erzählt, nehme ich ihr allerdings nicht komplett ab, und das mit der Spiralförmigkeit schon gar nicht. Aber die Bewegungsübungen tun einfach gut, und in ihren endlos vielen Anleitungsvideos sollte eigentlich für jede Form der Regeneration etwas sein. Besonders zeigt sie auch Übungsreihen, in denen viele Schwünge ausgeführt werden; wer mal die Karate-"Meisterinnenübung" kennengelernt hat, weiß, was das allein schon bewirken kann.
    Ich kann es nur empfehlen.
    Wer blutet, wischt die Matte sauber.

  10. #25
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    Zitat Zitat von Neugierig89 Beitrag anzeigen
    Würd mich mega interessieren, ob hierjmd in einer ähnlichen Lage ist. Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid
    Jo. Hatte zwischen Herbst '23 und Frühjahr '25 einen echten Lauf - alle paar Wochen ist was anderes kaputtgegangen. Zum Ko**en.
    Yep, und Gürtelrose-Impfung hat mich auch zwei Tage plattgemacht.

    Ich hab eben jeweils pausiert, solange der Arzt und/oder mein Befinden es erfordert haben bzw. bin auf meine KS-fernen Sportarten (Yoga, Laufen) ausgewichen.

    Mit der Zeit gewöhnt man sich dran und fügt sich. Nützt ja auch nix - Heilung braucht seine Zeit. Drumherum trainieren oder eben mal "Urlaub" vom Sport machen.
    Gute Besserung!

  11. #26
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    Würde nie, nie, nie unterschätzen, welche wichtige Rolle auch die Ernährung spielt. Vor allem, wenn man verletzt ist und aussetzt, kann das ja total frustrierend sein. Ich hab dann immer gerne zu Schokoriegeln, Eiscreme, Chips ( Comfort Food ) gegriffen und auch insgesamt sehr viel Pizza bestellt. Bin so richtig in meine Rolle rein und dachte: Wenn ich weniger kann, ist es ja auch egal. Hab diese Einstellung wirklich so ewig mit mir herumgetragen, dass ich das gar nicht gesehen hab. Mir wurde das dann von außen gespiegelt und dafür war ich total dankbar. Die Ernährung hat nämlich auch richtig doll Einfluss auf die Heilung und Regeneration (Stichwort: Entzündungswerte!), und mit gesunder Ernährung kann man sich echt top unterstützen. Qi Gong dazu - top! Den Schokoriegel gibt’s natürlich immer noch, aber eben nicht ne ganze Packung!

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