@uruk:
deinen beiträgen hier im forum entnahm ich, daß du KEIN DDR-BÜRGER gewesen bist.Das glaubst Du doch wohl selber nicht.Nein, da formiert sich gar nix. Bürger- und Bauernmilizen waren sogar noch in Deutschland vor gerade mal 30 Jahren staatlich gewollt. Wer Karriere machen mußte, tat in der DDR gut daran, sich nicht dem Dienst in den Kampfgruppen zu verweigern. Plauze, Bier und Kalaschnikow gehörte einfach zusammen, wenn man ein gestandener Datschenbesitzer werden wollte.
dann halt dich doch einfach mal zurück, wenn ehemalige ddr-bürger etwas über das leben im "anderen deutschen staat" sagen.
deine selbstgerechtigkeit ist schwer erträglich, zumal du nicht den leisesten schimmer zu haben scheinst, was genau die betriebskampfgruppen der ddr waren, wofür sie eingesetzt wurden, wie sie ausgebildet wurden und wie die mitgliedschaft (die keinesfalls immer freiwillig war!) geregelt wurde.
und ja - die betriebskampfgruppen der ddr, ausgerüstet mit kalaschnikow (AK 47), makarow und anderen schußwaffen (bspw. LMG-DP, panzerbüchse RPG 7, granatwerfer), wurden in der ddr als "volksmiliz" bezeichnet.
man hatte als mitglied der SED die pflicht, mitglied der betriebskampfgruppe zu sein, es sei denn, man war im DRK oder in der GST engagiert (man wollte doppelunterstellungen in der befehlshierarchie vermeiden).
die nicht-parteimitglieder wurden ab einem alter von 25 (und nach abgeleistetem wehrdienst in der NVA) mit mehr oder weniger sanftem druck genötigt, der jeweiligen betriebskampfgruppe beizutreten.
man hatte vorteile dadurch.
und ein dienst in der betriebskampfgruppe ließ sich eben nur durch "gleichwertige gesellschaftliche arbeit" umgehen - und das hieß: mitglied der GST oder mitglied des DRK zu sein.
in diesem punkt hat stephan lahl einfach recht.
deine anmerkung zu den kampfgruppen ist ungefähr genauso stichhaltig wie dein "wissen" darum, daß es auf okinawa ein "waffenverbot" gegeben hat.
zitierfähige quellen bringst du in beiden fällen nicht.
schwach, einfach nur schwach.
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