Zitat Zitat von Hu Yaozhen Beitrag anzeigen
Gestängetheorie:
Sowohl der visuelle
Sinn (aufgrund von Antizipation und Mustererkennung), als auch v.a. der taktilkinästhetische
Sinn werden im WingTsun dazu verwendet, den Angriff des Gegenübers zu
erkennen und angepasst darauf reagieren zu können. Unter Zuhilfenahme der Propriozeptoren
geben wir dem Angreifer keinen Widerstand, sondern verbinden uns stattdessen
mit ihm und seinem Angriff. Wir werden eins mit dem Gegner und lassen ihm seinen freien
Willen. Dadurch dass wir mit ihm verbunden sind, greift nicht seine Hand, sondern als erstes
unsere eigene Hand unseren Körper an - und dieser können wir ausweichen - womit
gleichzeitig die gegnerische Hand ins Leere läuft. Durch das Verbinden mit dem Gegenüber
entsteht ein Gestänge, ähnlich der Idee des Reiters, der mit einer Rute eine Möhre
vor sein Reittier hält und es dadurch motiviert nach vorne Richtung Möhre zu reiten - diese
aber natürlich nie erreichen kann.

Gesamter Text: http://blogs.epb.uni-hamburg.de/kuk2.../08/Brizin.pdf
o.k. danke, ich dachte es handelt sich um ein ausgearbeitetes biomechanisches Konzept...