Wie schon erwähnt gibt es eben nicht "den" Weg, weil es viele verschiedene "Kriegerkulturen" gegeben hat, die völlig unterschiedlichen Idealen nachgejagt ist. Oder sich denen unterworfen hat, eher unfreiwillig. Also kann man sich auch heute nicht freiwillig "dem" Weg unterwerfen, weil je nach Spielart dieser Weg der eines skrupellosen Killers ist, oder moralische Kategorien aufstellt warum man wen wo wie nicht umbringt, wenn es denn möglich ist. Eine Kultur die Menschenopfer für lustig hält hat etwas unterschiedliche Vorstellungen von einem guten Krieger als eine wo man nach Vollkommenheit strebt, und Gott kein besonders krasser Killer ist sondern ein weiser Alter der versucht Gutes anzustreben allen Ortens.
Ich persönlich finde es nicht verwerflich, sich mit so einem "moralischen" Kriegerkult zu befassen, denke aber dass man da an Grenzen stossen wird. Sowohl persönlicher als auch sozialer Natur. Sich mit einem unmoralischen Kriegerkult zu identifizieren ist nur eine Ausrede dafür, dass man aus historischen Gründen gewisse Tendenzen hat. Ist natürlich ne praktische Ausrede, die ist ja gerade auch im Umgang mit Massenmorden in den 40er Jahren in. Wir sind halt die härtesten, und nicht etwa kleine böse Menschen denen irgendwer mal weh getan hat, damals als man es nicht verhindern konnte.
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)