Dieses Thema hatte ich mit meinem Sohn auch. Es ging um Karate. Da er keine Wettkampfgranate ist und somit über diesen Weg nicht gelockt werden konnte, musste ich den spielerischen Weg gehen. Er ging mit ins reguläre Kinder-/Jugendtraining, wobei auch einige seiner Freunde dabei waren. Der Trainer war ich. Allerdings habe ich den Schwerpunkt bis ca. 14 Jahre auf Spaß an Bewegung, Fallschule, etc. gesetzt. In fast jedem Training durften sich die Kinder/Jugendlichen einen Parcours aufbauen. Damit das Karate nicht zu kurz kommt, habe ich u.a. die Karateübungen mitten in ihren Parcours eingebaut.

Bsp.:
Alle rennen und klettern durch den Parcours. Ich rufe "Stopp" und jeder muss dort bleiben, wo er gerade ist (auf einem Kasten, auf der Weichbodenmatte, an der Sprossenwand, ...)
Nun müssen alle irgendeine altersgerechte Übung machen (Karate: Fauststöße, verschiedene Kombinationen, Fußtritte, ...) bis zu einer ganzen Kata im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten

Also zusammengefasst: Der Spaß an der Bewegung stand absolut im Vordergrund.

Glücklicherweise ist er auch durchgehend dran geblieben und kann jetzt mit 19 oder 20 die Danprüfung angehen.