mir scheint, dieser Test ist eher geeignet, Wissen zu prüfen, als Verständnis
Ja, die Wissenschaft ist geeignet, den Menschen zu kränken:
Sie hat die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums irgendwo an den Rand einer von tausend Milliarden Galaxien gerückt.
Dann hat sie den Menschen vom Thron der Schöpfung gestoßen und in die Reihe einer kontinuierlichen Entwicklung gestellt ("Affenmissgeburten")
Und schließlich auch noch seine Fahigkeit des freien Willens oder der bewussten Entscheidung relativiert.
Dann hat sie auch noch ihre eigenen Erkenntnisgrenzen aufgezeigt.
Die Flacherdler, die das tatsächlich glauben, begegnen dieser Kränkung wohl mit Leugnen.
(Allerdings braucht man dazu keine flache Erde, schließlich hat man lange an ein geozentrisches Weltbild geglaubt, obgleich gebildete Menschen wussten, dass die Erde kugelförmig ist)
In religiösen Zeiten ist man nach meinem Eindruck nicht gerade ressourcenschonend umgegangen.
Der Gedanke des Dominium terrae wurde in Spätantike und Mittelalter weiter tradiert. Laktanz etwa schrieb:
„Als Gott den Menschen schuf, gleichsam als Abbild Gottes und Krone des göttlichen Schöpfungswerkes, da hauchte er ihm allein die Weisheit ein, damit er alles seiner Herrschaft und Botmäßigkeit unterwerfe (ut omnia imperio ac ditioni suae subiugaret) und alle Annehmlichkeiten der Welt genieße.“
– De ira dei 13, übersetzt von A. Hartl
In der Neuzeit konkretisierte er sich im Sinne einer umfassenden instrumentellen Naturbeherrschung. Descartes schrieb im 1637 veröffentlichten Discours de la méthode, die Menschen seien „Herrscher und Besitzer der Natur“ (maîtres et possesseurs de la nature).
https://de.wikipedia.org/wiki/Dominium_terrae
Der Blick von außen auf die Erde, kann ihren Wert verdeutlichen und wenn man sich damit ein wenig auseinandersetzt, auch erkennen, dass es nicht so einfach ist,
eine zweite zu finden:
Dann flimmerte am 24. Dezember 1968 ein Bild über den Fernseher, das der Menschheit vor Augen führte, wie klein und zerbrechlich ihr Planet war. Es war das erste Bild, das im All aufgenommen wurde und die Erde als Kugel im Universum zeigte.
„Die Erde ist winzig, ein unbedeutendes Sandkorn im Universum“, sagt Astronaut Bill Anders im Rückblick. „Aber es ist unser einziges Zuhause, also sollten wir besser darauf aufpassen.“
https://www.welt.de/wissenschaft/art...-Planeten.html





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