Mir geht es nicht darum, die Dinge zu bejaen oder mit selektiv-beschränkter Wahrnehmung zu ergründen, sondern das Problem zu belassen. In Bezug auf Lichtnahrung: Ja, das Konzept kenne ich. Und ich finde es für mich sinnvoll, dass mein Fokus von der materiellen Nahrung weggeführt wird. Ich ernähre mich übrigens denkbar einfach und vermutlich viel zu ungesund. Aber der Fokus ist für mich halt entscheidend. Nicht Entweder-Oder, sondern einfach am Problem selbst bleiben, statt sich der Idee hinzugeben, es zu lösen. Aber: Wenn ich nur ein Modell gegen ein anderes austausche, habe ich nichts gewonnen, weil das im Prinzip dem Alten entspricht. Ich würde nichts anderes, ncihts neues tun, sondern sozusagen nur Wissensinhalte austauschen, die Grenzen des Wissens selbst bleiben davon aber unberührt. Mehr nicht.
Wie gesagt: Ich arbeite ganz normal, arbeite wissenschaftlich ganz normal, weiß aber (natürlich nur für mich), dass es nicht Ziel sein kann, lediglich neues gegen altes Wissen auszutauschen. Wenn ich sage, die Erde sei keine Kugel, sondern flach, hätte ich nix gewonnen; ich würde nur ein Modell gegen ein anderes tauschen und glauben, dass ich jetzt richtiger liegen würde. Deshalb: Ich finde Modelle nützlich, doch man sollte wissen, dass es nur Modelle sind, halt Narrationen auf Basis von Kausalität und selektiver Wahrnehmung.




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