Ich möchte noch einbringen das oft auch ganz einfach organisatorische Gründe dagegen sprechen die Eltern komplett zu verbannen. Eine unserer Trainingsstätten ist die kleine Halle einer Grundschule. Die Eltern müssten hier während des Trainings auf dem Flur stehen, was wir ihnen nicht zumuten wollen. Je nach Anfahrtsweg ist abliefern und abholen zeitlich blöd da man quasi, daheim angekommen, schon fasst wieder los müsste. Vielleicht haben wir auch einfach Glück mit den Eltern aber Probleme gab es über die Jahre nur sehr wenige.
Ein Mitspracherecht haben die Eltern so oder so nicht, weder während, noch vor oder nach dem Training. Bei Prüfungen sind Zuschauer generell tabu.
Seit Anfang des Jahres haben wir ein "Experiment" laufen, eine Anfängergruppe für die ganze Familie, bei der Eltern und Kinder gemeinsam trainieren und auch das gestaltet sich bis jetzt positiv. Die Disziplin ist, aus dem Stand raus, sogar höher als bei den reinen Kinderkursen.
Einziges wirklich negatives Erlebnis war vor Jahren ein Mutter/ Sohn (15J-16J) Gespann, beide in der Anfänger Gruppe für Erwachsene, die mit ihrem Psychologen aufgeschlagen sind und dieser unser Training, ohne Vorankündigung (!) als seine Therapiestunde (hat schon mal lautstark das Training unterbrochen weil ihm irgendwas nicht gepasst hat) missbrauchen wollte. Nachdem wir den dann nach kurzer Zeit "rausgeworfen" hatten ging's dann.
Mein Sohn (8J) trainiert seit kurzer ebenfalls bei uns und ich habe ihm von Anfang an eingetrichtert das ich im Training "nicht da bin", obwohl ich wenige Meter weiter selbst trainiere und das hat nach kurzer Zeit auch problemlos geklappt.
Meine Tochter (4J) geht zum Tanzen und dort sind Eltern als Zuschauer nicht willkommen, kann ich verstehen, zumal Kinder in dem Alter sich noch deutlich leichter ablenken lassen und es ist auch kein Problem da dort entsprechende Räumlichkeiten vorhanden sind. Ich persönlich warte aber so oder so nicht sondern liefere das Kind nur ab bzw. hole es ab (Fahrgemeinschaft).




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