Womöglich wäre es eine Idee erst mal einen Schritt zurück zu treten und sich zu fragen, ob es wirklich die x-te neue Variante der Verhütungspille braucht? Oder wie sinnvoll es ist, eine Pille zu entwickeln, die bei Osteoporose die Knochendichte erhöhen soll - wo doch gewöhnliches und gut bekanntes, regelmässig ausgeführtes Krafttraining ziemlich sicher deutlich positivere Effekte hat, nicht nur auf die Knochen sondern über alles gesehen? Wäre es nützlich, für Raucher eine Lungenreinigungspille zu entwickeln, oder sollte man die Anstrengungen lieber darauf verwenden, sie im Entzug zu unterstützen?
Wenn man das sogenannte "Tiermodell" (allein dieses Wort...Eine Computersimulation ist ja schön und gut. Aber die kann nur mit den Variablen arbeiten die man ihr gibt. So lange man nicht verstanden hat wie das Medikament mit dem Körper reagiert kann man es auch nicht in einer Simulation testen. Bemerkst du das Problem?) benutzt, hat man durchaus ähnliche Probleme, die Aussagekraft ist begrenzt. Tiere sind eben keine Menschen, genauso wie Computersimulationen keine Menschen sind.
und soviel ich weiss, hat man noch nicht mal ein so bekanntes und bewährtes Medikament wie Aspirin vollständig verstanden, was das alles im Stoffwechsel tut, sondern entdeckt immer noch Neues.
https://web.de/magazine/gesundheit/a...mmend-32499794
Wenn der Wille vorhanden wäre, wäre es zumindest möglich, Tierversuche massiv zurückzufahren. Und sich auch daran zu erinnern, dass Medizin nicht allein darin besteht, Pillen einzuwerfen.
Sondern (um wieder aufs Thema zurück zu kommen) auch darin bestehen kann, etwas wegzulassen - im Fall des Fastens, das auch seit Jahrtausenden therapeutisch mit Erfolg genutzt wird, das Essen wegzulassen.





) benutzt, hat man durchaus ähnliche Probleme, die Aussagekraft ist begrenzt. Tiere sind eben keine Menschen, genauso wie Computersimulationen keine Menschen sind.
Mit Zitat antworten