Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen


Ich schreibe die meisten meiner Beiträge um dieses Zeit und kann nicht sehen, wie sich das widersprechen soll.
Das kann ich dir sagen. Du schreibst selbst:

Falls Du in Deutschland lebst, dann lebst Du zur Zeit in einem sehr friedlichen Land. …
Das hängt IMO eher mit der wirtschaftlichen Lage zusammen und dem Sozialsystem, als mit den Waffengesetzen.
und bringst dann:

Und natürlich mit der Demografie. Gewalt geht vor allem von jungen Männern aus. Besonders wenn die sich sozial ausgegrenzt fühlen und/oder nichts zu verlieren haben.
… und dann als „Beleg“ den Heinsohn, der nun gar nichts mehr von der sozialen Lage schreibt, sondern die Aggressionsbereitschaft ausschließlich von der Anzahl der Söhne in der Familie festmachen möchte. Stoßrichtung ist klar.

Dass, wenn Krieg geführt werden soll, junge Männer geschickt werden, ist eine Trivialität. Wen soll man sonst schicken? Die Omas?

Wenn die Kriege von Ländern ausgehen, in denen „Überschuß“ an jungen Männern in den Familien herrscht, müssen viele Kriege der letzten 100 Jahre irgendwie Ausnahmen gewesen sein. M.W. gingen z.B. die beiden Weltkriege und auch die Große Revolution nun nicht gerade von Ländern aus, in denen der o.g. Jungmännerüberschuß herrschte.

Spätestens seit der vollen Entfaltung des kapitalistischen Wirtschaftssystems um 1900 kann man davon ausgehen, dass es systeminterne Spannungen sind, insbesondere ökonomische, in der Folge politische, die über Kriege abgebaut werden. Ein neues Beispiel ist grade in Vorbereitung.

https://www.freitag.de/autoren/der-f...e-kernschmelze