Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Die "Lehre von den Körpersäften" und die entsprechenden Heilungsmethoden haben sich ja nun auch nicht bestätigt,
Doch, die traditionelle europäische Medizin, basierend auf der Viersäftelehre, hat durchaus ihre Erfolge gehabt. (müsste man vielleicht wieder mal neu wissenschaftlich aufarbeiten, was es da alles gibt...)

Von den Leuten die geglaubt haben schwerste Krankheiten homöopathisch behandeln zu können, sind einfach zu viele gestorben.
Wer "schwerste Krankheiten" hat, ist sowieso dem Tod nahe - und kann oft von gar keiner Medizin gerettet werden.

Es ist ja nicht so, als ob es für "schwerste Krankheiten" sichere, nebenwirkungsarme Heilverfahren gäbe, die man einfach nutzen könnte - nur ein paar Doofies versteifen sich darauf, diese tollen Dinge nicht zu nutzen. Bei diversen Beschwerden gibt es das eben nicht.

und wenn die Schulmedizin nicht helfen kann - gucken Leute halt gelegentlich nach Alternativen.

und bei Krankheiten und Beschwerden, die nicht bedeuten, dass man mit einem Fuss im Grab steht, ist es doch kein Problem, mit verschiedenen Ansätzen zu experimentieren und das zu wählen, womit es einem am besten geht.


Ein Aderlass oder das Gefuchtel mit dem ******* einer Klapperschlange hilft nun mal auch nicht bei Tuberkulose, aber es gibt immer noch Leute die das glauben.
Auch ein Aspirin hilft da nicht.

Was nicht bedeutet, dass es - in unterschiedlichen Disziplinen - durchaus Ansätze und Methoden gibt, die helfen, heilen, mildern, pflegen.


Allein der Glaube an Globuli kann vielleicht etwas bewirken, die Fälle in denen es nicht hilft, überwiegen eindeutig, der Rest sind einfach Selbstheilungskräfte des Körpers und Regeneration.
ich würde etwas so wenig Erforschtes wie die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht mit dem Wort "einfach" beschreiben wollen.

da ja grundsätzlich jede Medizin, die auf Heilung und nicht Symptommanagement aus ist, darin besteht, dem Körper zu helfen, sich selbst zu heilen - Hindernisse zu entfernen (zB beim Desinfizieren einer Wunde) oder günstige Rahmenbedingungen zu schaffen (Ruhe, bestimmte Ernährung, bestimmte Trainings..)

und so oft wie in Homöopathiesträngen die Selbstheilungskräfte und das "es geht von selber weg!" beschworen werden - staune ich eigentlich darüber, warum Schulmediziner nicht mindestens die Hälfte der Patienten ohne Rezept wegschicken? wenn ja alles sowieso von selbst wieder weg geht und man nur etwas Ruhe braucht?