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Thema: Homöopathie

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  1. #11
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    Standard

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    nun, google ist dein Freund, mich interessiert die Wirkung von Platin auf männliche primäre Geschlechtsorgane wirklich nicht so sehr, als dass ich mich da nun in Recherche stürzen wollte.
    .
    Die Argumentation "Such Dir die Beweise für meine Behauptungen selbst" überzeugt mich regelmäßig davon, dass mein Gegenüber keinerlei Belege für seine Behauptungen hat.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    ich bin nicht Homöopathin und nein ich interessiere mich nicht so sehr für diese Details

    Einen Wiki-Artikel googlen hättest du aber wohl auch selbst hingekriegt, falls es dir tatsächlich darum gehen sollte, zu lernen, wie es sich verhält, statt einfach mal völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen aufzustellen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3...nd_Repertorien
    .
    Da Du ja keine Homöopathin bist, und Dich für diese Details auch nicht interessierst, glaube nicht, dass Du einschätzen kannst, ob in dieser sich laut Wikipedia durchaus widersprechenden Reportiesierungsanleitungen die Dokumentation der grundlegenden Versuche findet.


    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Dass Naturgesetze konstant und prinzipiell erkennbar sind, da sind wir uns schon mal einig.

    Hahnemann dachte das wohl auch, denn wenn da keine Konstanz und Erkennbarkeit wäre, wäre auch ein Satz wie "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt" absolut sinnlos, da ja mit diesem Satz gerade eine dieser natürlichen Regelhaftigkeiten in Worte gefasst werden soll.
    na bitte.
    Damit sind die Glaubenssätze der Wissenschaft erfüllt und es geht nur noch um die beste Methode, die Naturgesetze dann auch tatsächlich zu erkennen.
    Da scheint mir die moderne wissenschaftliche Methode der Goldstandard.


    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Praktisch ergibt sich in der Homöopathie das Problem, dass "gleiche Rahmenbedingungen" nicht leicht zu schaffen sind.
    das hatte ich vorne schon erwähnt, da hast Du meiner Erinnerung nach noch widersprochen.
    Davon unabhängig haben die Baseler Autoren ja einen Weg gefunden, nicht die gleichen Rahmenbingungen in Bezug auf Symptome schaffen zu müssen, sondern in Bezug auf Besserung durch ein wirksames Mittel das abgesetzt wird.
    Das könnte man eben wiederholen, nur dass diesmal keiner weiß, wann die Placebophase beginnt.


    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    und schon dort... in der Physik / Mechanik werden ja des öftern Beispiele mit Billardkugeln gemacht. zum Thema elastischer Stoss, Eintrittswinkel = Austrittswinkel, solche Sachen. Der Physiklehrer damals hatte mal mit ein paar Kumpels im Billiard versucht, diese Dinge nachzustellen... hat fast nie geklappt. Nur schon bei einem so simplen System wie einem Billiardtisch mit Kugeln, der ja extra flach und gleichmässig gebaut wird - gibt's Störungen, weitere Einflüsse, Mangel an Präzision... nur schon bei diesem simplen System stösst man auf Schwierigkeiten, wenn man die ideale Theorie vorführen will.
    Das waren dann wohl sehr schlechte Billiardspieler.
    Mit der Abschätzung Einfallswinkel = Ausfallswinkel kommt man im Billiard als Anfänger sehr weit.
    Mann muss natürlich die Kugel in der Mitte treffen.


    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Die Homöopathie will ja gar nichts komplett über den Haufen werfen oder das Gegenteil von allem machen.
    darum ging es auch nicht, sondern darum, dass die wissenschaftsfeindlichen Esoseriker wie Damino R. so tun, als wären die Irrtümer der Wissenschaft dergestalt, dass alles falsch wäre.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Die Frage ist noch, wie diese nach evidence based medicinee hoch bewerteten Studien im homöopathischen Sinne bewertet würden? Ob das für einen kompetenten Homöopathen noch als "gute Homöopathie" gilt, was dort getestet wird?
    zumindest in den Studien von Homöopathen sollte es das ja sein und in der Baseler Studie scheint sich der beteiligte Homöopath dessen sicher.


    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    man muss nicht unbedingt Einhörner jagen gehen, um zu wissen, dass in Elektronenschalen jede Menge passiert.

    Das hier ist "nur" Wasserstoff, das einfachste Atom, was das alles tun kann:
    Das ist das Ergebnis von wirklicher Quantenmechanik:
    Die Lösungen der Schröderingergleichung eines Elektrons im Zentralpotential.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    ... und es ist damit zu rechnen, dass man, wenn man endlich realen Wasserstoff unter live-Bedingungen beobachten können wird... noch mehr finden wird, was Wasserstoff alles tut. Und selbstverständlich entsprechend mehr bei grösseren Atomen, und noch mehr bei Molekülen, Geweben, Organen... vielzelligen Lebewesen...
    Sag ich doch: Esoterisches "Könnte-" Geschwurbel auf dem gleichen Niveau, wie die Einhornhypothese.
    Es gibt Quantenchemie und Quantenbiologie. Der Sinn für das Erdmagnetfeld und Photosynthese wird auf Quanteneffekte zurückgeführt, aber eben von Leuten, die sich tatsächlich damit beschäftigt haben und nicht nur irgendwelche populärwissenschaftlichen Artikel gelesen und meinen sich auf dieser Grundlage was ausdenken zu können, was ja sein könnte, weil man weiß ja noch nicht alles...
    Homöopathie of the gaps.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Der grossartige Claim "Atomkraft ist sauber und sicher!", der propagiert wurde, stimmt eben trotzdem nicht. Egal was es war, was man da genau übersehen hatte.
    das haben wohl eher Politker verbreitet, als ehrliche Wissenschaftler.
    Dass Atomkraft weder sauber noch sicher ist, wusste man auch schon vor 1986. Irgendjemand wird ja die Sicherheitsanweisung für Tschernobyl geschrieben haben, die dann missachtet wurde.
    Am Anfang hat man das noch nicht gewusst. Marie Curie wird ja zu den Opfern des Radiums gezählt und kurz nach der Entdeckung der Röntgenstrahlung war es ein Partyspaß sich durchleuchten zu lassen....

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    aber bis der Zusammenhang aufgedeckt wurde... gab es keinen Beleg dafür, dass Contergan etwas anderes sei als ein mildes Mittel gegen Übelkeit in der Schwangerschaft.
    Ja, bevor man etwas weiß, weiß man etwas nicht.
    Daher ist es klug, bei Neuerungen, wie es auch Ratten machen, erstmal anderen den Vortritt zu lassen...

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Es kommt des öftern vor, dass Leute argumentieren "dies ist nicht belegt!" - aber vergessen zu erwähnen, dass es nur darum nicht belegt ist.... weil es gar nicht untersucht wurde. Das heisst aber nicht, dass etwas, das noch nicht ausreichend untersucht wurde, nicht existiert! Es gibt Radioaktivität nicht erst sei Marie Curie, sondern schon immer, es hat bloss niemand davon gewusst.
    Und nun?
    Die Homöopathie existiert seit über 200 Jahren und ihre Verum-Wirksamkeit ist noch immer nicht belegt.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Homöopathika sind, ausser Niedrigpotenzen, ja nicht giftig im allopathischen Sinn. Darum brauchen sie auch keine solche Prüfung. Mit Ausnahme der niedrigen Potenzen, wo Vergiftung ein Problem sein kann.
    Wo eine Wirkung ist, gibt es üblicherweise auch eine Nebenwirkung.
    Der an der baseler Studie hat doch gesagt, dass er bis zu vier Mittel ausprobieren müsse, bis die erwünschte Wirkung aufträte. Das würde ja bedeuten, dass die anderen drei Mittel nicht zur Symptomatik passen und dann könnten die ja auch unerwünschte Wirkungen hervorrufen.


    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    .. nachdem die Wissenschaft als Ganzes während Jahren jubelte, wie toll das alles doch sei, Infektionen sind ab sofort besiegt... denkste.
    Was soll denn das sein "die Wissenschaft als Ganzes"?
    Was ist denn das für eine Vorstellung?
    Ein gesichtsloses Feindbild?
    Die Wissenschaft hat sehr unterschiedliche Fachgebiete und da arbeiten unterschiedliche Menschen.
    Warum sollte ein Physiker, der an der kontrollierten Kernfusion verzweifelt über die erfolge der Antibiose jubeln, wenn er nicht selbst gerade eine Infektion hat?


    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Wissenschaft ist eine super Sache, wenn sie korrekt angewendet wird und nicht zur Pseudoreligion umstilisiert wird.
    Da stimme ich Dir zu.
    Die wissenschaftliche Methode ist ein Werkzeug, man muss wissen wie man das am besten verwendet.
    Tragischerweise meinen teilweise gerade bei einigen Zeitgenossen, die eher keine Ahnung von der wissenschaftlichen Methode haben, dass es nix anderes gäbe.
    Geändert von Pansapiens (14-07-2019 um 16:07 Uhr)

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