Auch wenn ich mich eigentlich aus dem Faden zurück ziehen wollte (hab im Moment anderen Blödsinn im Kopf) muss ich trotzdem noch mal kurz meinen "Senf" beisteuern.
Ich persönlich halte erkennen und vermeiden von Gefahrensituationen für sehr wichtig (läuft in meinem Kopf unter Selbstschutz), kann einem eine Menge Probleme und auch SV-Situationen vermeiden.
Selbstverständlich hat jeder das Recht sich frei zu bewegen und seine Freiheit (innerhalb des gesetzlichen Rahmens) auszuleben.
Das gilt für Rentner im öffentlichen Nahverkehr genauso wie für das junge, knapp bekleidete Mädchen im Park.
Selbstverständlich.
Menschen die solche Situationen ausnutzen versucht der Staat zu ermitteln und ggf. zu bestrafen. - Nach der Tat. Vorher ist nicht möglich (Gesetze können nicht schützen - Nur ahnden).
Die Frage ob ich im Bezug auf Gewalt auf mein Recht bestehe, stellt sich mir persönlich nicht. Ich möchte heil und gesund bleiben und nicht das jemand, der mir Gewalt angetan hat bestraft wird.
OK, das ist missverständlich. Natürlich möchte ich dass Täter bestraft werden. Mir ist es aber wichtiger gar nicht erst in so eine Situation zu geraten.
Aus diesem Grund habe ich erst mein Leben umgestellt (die Orte und Situationen gemieden, die bei mir zu "Action" geführt haben) und bin später an einen anderen (sichereren) Ort umgezogen.
Also ja, ich habe für meine persönliche Sicherheit, persönliche Einschränkungen in Kauf genommen und finde das immer noch sinnvoll. - Mein Leben ist jetzt wesentlich entspannter.
Den "selbst Schuld, warum hast du (oder auch nicht) XY gemacht?" - Spruch würde ich dennoch niemals raushauen.
Die Welt ist halt bunt und nicht s/w (binär). Jeder muss für sich selbst abwägen.
Liebe Grüße
DatOlli





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