Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
es gibt zahlreiche Anekdoten - sehr zahlreiche, extrem zahlreiche, auch leicht zu findende - wo in der klinischen Realität (und nicht einer künstlich hergestellten Studiensituation) eben genau das geschieht: ein Mensch irrt von Schulmediziner zu Schulmediziner, und erhält, wenn überhaupt, nur kurzfristige Hilfe - das teils während Monaten und Jahren, oft bei diversen Spezialisten, man kann also nicht sagen, man hatte gerade Pech mit seinem Arzt - und findet dann irgendwann, frustriert, ok wenn das alles nichts nützt, versuche ich mal was anderes - und zack, Homöopathie hilft. Schnell und dauerhaft. oft entgegen allen Erwartungen. wo einer mehr aus Pflichtbewusstsein Möglichkeiten abarbeitet, weil, könnte ja sein, dass da was trotzdem hilft.

Schulmediziner hatten genauso Zuwendung gegeben, und placebokräftige Handlungen durchgeführt (rituelles Warten, komplizierte schwer verständliche Sprache, ritueller weisser Kittel etc), hatten genauso Zuwendung gegeben - und trotzdem keinen Erfolg. Wo später ein Homöopath (oder auch anderer Therapeut nicht-schulmedizinischer Richtung), Erfolg erzielte.
Ja, Anekdoten halt. Die letzte Hoffnung, und dann kommt jemand der genau das erzählt was du hören willst, den richtigen Nerv trifft und dann kommen vielleicht die Selbstheilungskräfte ins Spiel.

Das muss aber kein Homöopath sein, kann genauso gut ein Schulmediziner oder ein Psychotherapeut oder der Friseur sein, oder was weiß ich.
Wenn es dann aber ein Homöopath war, dann ist das natürlich ein unumstößlicher Beweis. Für die leichtgläubigen zumindest.
Genauso oft gibt es Geschichten von erfolgreichen Operationen, einem guten Medikament was endlich hilft, u.s.w.
Oder der Doktor der einem bei Rückenschmerzen eine Spritze gibt, und dann ist jut. Aber das will dann keiner wissen, damit kann man sein pseudoreligiöses Bedürfnis nach überirdischen Kräften eben nicht befriedigen.