Sehe ich wie du, nur was die Politik betrifft, da bin ich wenig optimistisch. Klar, früher oder später wird es auch in Deutschland passieren. Aber gerade in Deutschland wird so viel verkackt, versäumt, verschleppt, ignoriert, dass ich persönlich glaube, dass die gesellschaftliche Akzeptanz der Homöopathie durch Aufklärung stetig weiter und weiter schwinden wird, lange, bevor die Politik tätig wird und die gesetzliche Sonderstellung der Homöopathie aufhebt, deren Bestehen auf aggressives Lobbying zurückzuführen ist.
Vernünftige Stimmen in der Politik gibt es schon lange und es sind gar nicht mal so wenige Jedoch konnten diese bisher nie das nötige Momentum generieren, um da etwas in Bewegung zu setzen. Dabei ist die Sache eigentlich ganz einfach.
Wenn man annimmt, dass homöopathische Arzneimittel wirksame Arzneimittel sind, dann müssen sie die selben Zulassungshürden nehmen, wie alle anderen Arzneimittel auch.
Oder man nimmt an, dass sie, was ja richtig ist, keine wirksamen Arzneimittel sind. Dann kann man aber auch nicht so tun als seien sie es.
In beiden Möglichkeiten hätte die Homöopathie verloren, also sowohl, wenn man sie vor dem Gesetz als Arzneimittel betrachtet, wie jedes andere, wie auch, wenn man dies nicht tut.
Der Ausweg ist die bestehende gesetzliche Sonderstellung. Ich denke, auf die Politik kann man da lange warten.
Gut ist, dass mittlerweile intensiv öffentlich aufgeklärt wird und scheinbar zeigt das Wirkung. Ich glaube eher an die Vernunft des Einzelnen, als an unseren verfilzten, trägen Beamtenapparat.






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