Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
Ich habe meinen Kortisonverbrauch aufgrund eines schweren Asthmaschubs, mittlerweile auf nahe Null reduziert, nachdem ich vor zwei Monaten noch bei 30-40mg täglich war.

Möglich wurde das maßgeblich durch ein homöopathisches Einzelmittel, dass ich mir selbst auf Grundlage entsprechender Kenntnisse und Fachliteratur rausgesucht habe. Ich habe dafür einige Stunden einen Symptomabgleich meiner Erkrankung zu diversen homöopathischen Stoffen durchgeführt, die als Mittel bei Atemwegserkrankungen in Frage kommen... Ich hatte eher wenig Überzeugung, dass es funktionieren würde, weil Asthmabehandlung nicht eben die Paradedisziplin der Homöopathie ist und ein Versuch in der Richtung bei mir durch einen Arzt vor Jahren genauso gescheitert war, wie eine Akupunktur.

Die Erstverschlimmerung war so heftig, dass ich am dritten Tag einen akut lebensbedrohlichen Asthmaanfall erlitten habe, obwohl ich aus Vorsichtsgründen diesbezüglich das Mittel nur mit geringst möglicher Dosis (5 Tropfen täglich) eingeschlichen hatte. Zwei Tage später stellte sich überraschend ein umgekehrter "Etagenwechsel" ein, so dass ich plötzlich pseudo-allergischen Schnupfen und stark juckende/ gereizte Augen bekam.

Seither hat sich das Asthma, trotz massiv reduziertem Kortison, weiter so stark gebessert, dass ich Kortison primär nur noch als akutes Notfallmedikament zum Asthmaspray einsetze.

Placebo- der andere Psycho-Effekte schließe ich aus, da ich weder ein Gespräch mit einem Homöopathen hatte, noch selbst dem Ansatz größere Chancen eingeräumt habe, als dass es nur ein vager Versuch ist und wohl eher nicht funktionieren wird. Davon abgesehen, hätte der Placeboeffekt dann beim Kortison und Asthmaspray genauso auftreten müssen.

Die Kostenersparnis für die Krankenkasse durch geringeren Verbrauch meiner Asthma-Medikation (Prednisolon und Aarane), beläuft sich aktuell auf über 100 EUR im Monat. Das homöopathische Mittel habe ich selbst ermittelt und bezahlt: 14 EUR für drei Monate.

Letztlich ist es mir auch hier wieder schnuppe, wie Homöopathie denn funktioniert. Sie ist ein Segen für jeden Menschen, dem sie hilft. Mir hilft sie, meiner Familie, Freunden und meinen Tieren auch.

Es ist doch schön, dass es dir besser geht. Ich verstehe auch, dass du von der Homöopathie überzeugt bist. Selbst wenn dein Fall nicht stimmen sollte, so gibt es solche Fälle ja. Dir will ja auch keiner die Homöopathie wegnehmen.

Der Punkt ist, was du beschreibst hat als Wirknachweis über dich hinaus nicht die geringste Gültigkeit. Wie du es für dich persönlich handhabst ist davon völlig unberührt.
Wie ein anderer User dir bereits entgegnet hat, handelt es sich lediglich um eine Anekdote.
Was mich verwundert ist, was du z.B. über den Placeboeffekt sagst. Solltest nicht gerade du, als Fachmann, es nicht besser wissen?