Das Problem sind die Beiträge im hohen Alter, da muß dann der 72 Jährige 1000€ zahlen, das bedeutet natürlich Altersarmut.
Bei deiner Rechnung darfst du auf deiner Seite sonstige Kosten (z.b. Hafpflicht, rechtsberatung/Vertragsrecht/AGB, BG etc., auch Steuerberater, bei mir fast so teuer wie die Miete) und auf der Arbeitgeberseite den Arbeitgeberanteil nicht vergessen.
Das Problem bei der Selbständigkeit ist der Zahlungsdruck, den du jeden Monat hast, bzw. dann wenn du noch keinen Auftrag/Vertrag hast. Du weist nie wann du wie viel Geld wirklich hast. Langfristig macht das dann einem(mir) keinen Spaß mehr, bzw. diese Nachteile überwiegen den Vorteil den man hat.
Ich würde niecht mehr selbständig werden sondern es als Nebentätigkeit ausübene. Aktuell versuche ich wieder zurück in eine Anstellung zu gelangen.

Was die KK(sieht man mal wie doof Abkürzungen sind :-) betrifft, hängt es davon ab was für Leistungen du möchtest.
Z.b. Osteopaie, Naturheilkunde etc. da must du dann genau schauen und nachfragen. Beim Heilpraktiker steht dann oft 2,5 fache von der Tabelle oder so. Die Tabelle ist allerdings schon so alt, das die meisten Heilpraktiker dann nicht mal mit 3,5 fache zufrieden sind. In dem fall hättest du dann ne KK die Heilpraktiker zahlt, aber eben zu wenig, oder Teile davon gar nicht.
Man muß also genau aufpassen und das Kleingedruckte lesen.
Ob eine KK gut ist, merkst du leider erst, wenn sie mal nicht zahlt.