Ein wirklich spannendes Thema. Es regt zum sich Beschäftigen und Nachdenken an. Möglicherweise machen wir etwas nach weil wir glauben das es so ein müsste, da wir es nicht besser wissen und nennen es Tradition.
Es wird uns ja auch oft genaug suggeriert. In Japan sind alle höflich, verbeugen sich ständig, sind freundlich, lächeln immer, achten Hirarchien und so weiter. Das ist für viele Grundwissen aus Japan und um dann japanisch zu erscheinen, weil wir machen ja nun mal eine solche Kampfkunst, packen wir all unser bekanntes Wissen aus Japan da rein und dann geht die Verbeugerei und übertriebene Höflichkeit los.
Für viele geht das so weit, dass sie sich vor jedem Zusammentreffen verbeugen, ein "Oss" (Ich finde das einfach nur gruselig) rausbringen sich noch mal verbeugen noch ein "Oss" und dann zwei drei Techniken machen und dann kommt der nächste und noch ein "Oss" und so weiter. Tradtion eben? Nein, keineswegs meiner Meinung nach.
Sicherlich hat man sich auch auf Okinawa begrüßt, auch recht herzlich und sich zueinander verbeugt. Vielleicht auch noch vor den Ahnen, aber das war es dann auch schon, dann wird geübt. Der Beflissene wird dann noch maximal ein "hi" für ja, oder ja verstanden rausbringen. Aber meistens wird geübt. In kleinen Gruppen, alleine und unter Beobachtung des Meisters oder eines höheren Schülers. Jetzt kann man über die Tratitionen, welche da stattfanden nachsinnen und überlegen, was sinnvoll ist um in das eigene Training übernommen zu werden. Und dann wird geübt. Nach wessen traditionellen Vertändnis auch immer. Ihr merkt schon die Absurdität dessen, was der eine oder Andere fabriziert und vor allem als Tratidion bezeichnet. In sofern machen wir alle traditionelles Karate oder traditionelles Verbeugen mit Karate oder traditionelles Karate mit Verbeugen oder traditionelles Bewegungen, welche aussehen wie Karate, was auch immer und wen wir auch immer nachahmen.
mit tradtionellem Gruß
Yamazuki






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