Ich persönlich halte das für die primäre Motivation. Er scheint, so deute ich auch die Wortwahl, einen "blutig" verbissenen Kampf zu führen, allerdings gegen Leute, die gar nicht wirklich kämpfen. Und ich glaube, ihm geht es um seinen Kampf, nicht um die Homöopathie. Anders ist für mich auch nicht zu erklären, dass sich jmd. der sich so wenig mit der Sache auszukennen scheint, doch so sehr für diese... naja, sagen wir mal "engagiert".
Zum Thema:
Die Jungen Liberalen wollen die gesetzliche Sonderstelung der Homöopathie beenden. (Die gesetzliche Sonderstellung ermöglicht eine Zulassung von Homöopathika ohne ordentliches Zulassungsverfahren, weswegen hier von Registrierung gesprochen wird.)
Käme dies, so wäre das das Ende der Homöopathie, wie sie derzeit betrieben wird, weil es nicht möglich ist, dass Homöopathika das geregelte Zulassungsverfahren bestehen.
Dafür müssen u.A. Pharmakodynamik und Kinetik detailiert dargelegt werden und die sich daraus ableitenden Wirkungen und Nebenwirkungen. Ohne einen Wirkstoff ist dies aber nicht möglich.
Es wäre aber der richtige Schritt und das, was viele Kritiker seit langem vertreten. Wenn die Homöopathie so tut, als sei sie eine legitime Arzneimitteltherapie, dann sollte sie auch so behandelt werden. Eine gesetzliche Sonderstellung ist sachlich nicht plausibel.
https://www.aerzteblatt.de/nachricht...n-Homoeopathie





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