So, gut ein Jahr vergangen (seit #816).
Der Port Charlotte PC 2007 ist Geschichte. War nie ein Alltagswhisky (sehr rauchig und ne Menge %) aber dennoch immer wieder gern gesehen. Hab mich in #816 übrigens verschrieben, ist im Cognacfass nachgereift und nicht im Rumfass.
Zur Zeit stehen bei mir der GlenGrant 18 und der Chivas Mizunara geöffnet im Schrank.
Ersterer wurde von Jim Murray in seiner Whiskybible zum besten Scotch 2019 gekürt, sicherlich ein sehr gutes Tröpfchen, aber für den Normalpreis (0,7l /ca. 110 Euro) gibt´s mMn interessanteres. Erwartungsgemäß kein Rauch, deutlich Eiche (18 Jahre!), süffig und gefällig.
Den Chivas Mizunara hab ich eigentlich nur gekauft da ich ihn günstig bekam und schon immer mal den Einfluss der japanischen Eiche (Mizunara) kennenlernen wollte. Sehr weiche Eiche, fast leicht süsslich, anders als die amerikanische Eiche (Weißeiche aus den Ozarkmountains) und schon gar nicht zu vergleichen mit der eher bitteren europäischen Eiche. Der Whisky ansich ist weich, glatt, ohne Ecken und Kanten.... eher nichtssagend.
Zu Weihnachten gab´s den Springbank Sherrywood 17 Jahre und den Glenfarclas oloroso rare bottled (1995 / 23 Jahre), die werden jedoch erstmal in der Vitrine verschwinden.