An das Fechten habe ich gar nicht gedacht, danke!

Zu deiner Eingangsfrage:
Ich gehe davon aus, dass der Mensch u.a. eine Mustererkennungsmaschine ist und deshalb auch über Muster besonders gut lernen kann. Also ich lerne Technik A und kann eben nur diese und nur in dem Setup. Ich lerne die Technik B und entdecke Gemeinsamkeiten zu A. Ich lerne die Technik C und verstehe plötzlich die Wirkmechanismen (Muster) und kann spontan Technik D "entwickeln".
Die ganzen prinzipienbasierten KK's versuchen ja über Wirkmechanismen und nicht über Techniken zu lehren, aber da muss die Chemie zwischen Schüler und Lehrer besonders gut sein, damit der Schüler wirklich nachvollziehen kann, was der Lehrer da erklärt, weil ansonsten ein "Du sollst die Kraft des Gegners gegen ihn selbst nutzen." usw. nicht über einen Glückskeksspruch hinausgeht. Das gleiche Phänomen beobachte ich übrigens bei den Volksweisheiten - da wurde so lange abstrahiert, bis die vielschichtige und teils schlaue Bedeutung komplett flöten ging.
Diese Hilfsbewegungsgeschichte jedenfalls soll mir helfen durch kleine "Hacks" die Muster und Wirkmechanismen über den Körper zu verstehen, ohne dass ich jede kleinste Bewegung zerdenken muss. Der Körper probiert etwas (mit einer Hilfsbewegung), hat ein Aha-Erlebnis und das Gehirn merkt sich das und kann die Lücke zwischen Techniken und Prinzipien schneller schließen - so die Idee.
Und kurzfristig will ich meine Trainingspartner natürlich mit ein Paar Zaubertricks beeindrucken