Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
ich glaube jeder wird wirtschaftliche einbußen haben. jeder !!
Das wird so sein, ohne Frage.
Beruflich betrifft mich das, wie gesagt eher nicht, aber in meinen Ersparnissen zum Ausgleich der Rentenlücke ist bereits eine erhebliche Delle.
Genauer gesagt braucht Ihr z.Zt. ca 25000-50000€ um Eure Rente auf ein Niveau anzuheben, daß Euch ein Leben ohne erhebliche Einschränkung ermöglicht.
Wer in seinem Bescheid 1500€ zu erwarten hat, kann von dieser Summe getrost 10% Krankenversicherung und 10-15% Steuern abziehen,
verbleiben so ca 1200€.
Das bedeutet aber, Ihr habt Euer Leben lang so gut verdient, daß Ihr z.Zt. bei ca 1900-2000€ Netto liegt. 45 Jahre eingezahlt wohlgemerkt.
Die obigen Ersparnisse befähigen Euch über einen realistischen Zeitraum von 67-77 250-500€ zuzuschießen.
Ihr habt damit noch nicht ´mal Vorrentenniveau.
Habt Ihr jetzt den Fehler gemacht, das Geld "risikoarm" anzulegen, um die Inflation auszugleichen, stellt Ihr plötzlich fest, daß Euer Kapital
innerhalb von einer Woche um 10% geschrumpft ist.
Da wäre der Strumpf unter dem Bett im Moment sicherer .
Gibt in 11 Jahren wohl nur Hafergrütze und das Ablaufdatum 77 muß man wohl auch überdenken.

Die ganzen Selbständigen, die sich mit Kleinbetrieben durch´s Leben wurschteln?
UiUiUi
Da sollten die Leute in Berlin ´mal als erstes Vorsteuer und Nachsteuer aussetzen,- damit meine ich nicht nur Stundung.
Die ganzen Minijobber, Hartz4-Aufstocker, Saisonkräfte? Kriegen bestimmt kein Kurzarbeitergeld, gehen gleich in ALG1 bzw. Hartz4 ohne die 100€,
die das Amt einem so läßt.
Der Staat kann das gar nicht alles ausgleichen, soviel Geld können die gar nicht drucken.
Wäre nur schön, wenn wir nicht immer alle dafür aufkommen müßten, Konzerne zu retten, die eh keine Steuern zahlen.

Heulen bringt nix, müssen wir jetzt durch, könnte alles noch deutlich schlechter sein.