Da ich von meinen sieben Leben erst vier verbraucht habe, mache ich mir um mich keine Sorgen, trotz Corona und trotz der Tatsache, gleich dreifach zur Risikogruppe zu gehören: >65, mit Herz/Kreislauf- und mit Lungenfunktionsstörung nach überlebter beidseitiger Embolie (das war damals das dritte Mal, das vierte Mal kam anschließend bei der Lysetherapie zur Behandlung der Embolie, als die Naht am Herzen aufging....).
Sorgen macht man sich um seinen Partner, seine Kinder, gute Freunde oder den über 80jährigen japanischen Sensei, der mitten in Milano lebt und dort das Haus nicht verlassen kann und darf.
Die Gesamtbevölkerung?
Ich stelle mir grad vor, klein Christian geht mit Schaufelchen und Eimerchen an die große Sanddüne mitten in der Sahara und schaufelt sein Eimerchen voll und geht nach Haus. Was juckt das die Düne?
Der schon etwas größere Christian kommt Jahre später mit dem großen Bulldozer und belädt die großen 24-Tonner aller seiner Freunde (und er hat viele!) tagelang mit Sand. Bulldozerfahrer wollte er immer werden! Was juckt das die Düne???
Wenn in Coronazeiten so viele Menschen sterben, wird immer vergessen, dass statistisch gesehen pro Minute 120 Menschen weltweit sterben, in der Stunde 7.200, am Tag knapp 173.000. Über die kräht kein Hahn, es sei denn, es ist zufällig dein nächster Angehöriger, dann weinst du über ihn.