Hm. Ich hab auch "nur" mit saisonal und hormonbedingtem Stimmungskram zu tun. Aber auch in dieser immer (sonnen) heller werdenden Zeit bricht mir einfach vieles an Tagesstruktur und sozialer Interaktion weg durch die Beschränkungen. Das macht träge und dröge im Kopp.
Und da komme ich dann auch mit der ebenfalls irgendwie (ungewohnt) watteweich gewordenen Selbstdisziplin nur schwer dagegen an. Und genau deswegen schau ich, dass ich jetzt mit den Kötern draußen noch Licht und Bewegung tanke und schmeiße anschließend noch zwei Rosenstöcke in den Gartenboden.

Also kürzer: nein, nicht depressiv i.e.S. Aber die Verlockung, die Freizeit faul und bräsig aufm Sofa zu verbringen und sich abends die Nuss zuzuziehen, ist deutlich höher als vor Corona. Und muss mühsam niedergerungen werden.