Stadtkindern kommen nicht mit den entsprechenden Bakterien etc. aus dem Kuhstall in Kontakt - da nützt ihnen der Kontakt zu anderen Stadtkindern herzlich wenig. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

Generell sorgt der "alles muss steril sein"-Hype (siehe "antibakterielle Müllbeutel") eben dafür das Allergierisiken steigen etc.. Man ist doch mittlerweile sogar so weit, dass man darüber nachdenkt OP-Säle extra zu "kontaminieren" weil die so steril sind, dass sich außer multiresistenten Keimen da nichts mehr drin aufhalten kann.

In diesem Kontext spielen die Masken hier nur eine untergeordnete Rolle. Die derzeitigen Vorgaben (Abstand, teilweise Maske, Desinfektion) schützen nicht nur vor Corona, sondern verhindert jeglichen Austausch von auch ungefährlicheren Bakterien und Viren zwischen den Kindern. Und wenn es nach den Virologen und der Politik geht sind das ja Maßnahmen die langfristig in Kitas und Schulen beibehalten werden sollen - dass fällt dann nun mal in eine Entwicklungsphase in der sich das Immunsystem eben gerade bildet. Ob man das dann einfach in ein oder zwei Jahren dann "nachholen" kann ist fraglich.

(Und wenn man jetzt argumentieren möchte: Ja aber am Nachmittag spielen die Kinder dann ja doch ohne Abstand und tauschen Viren aus - dann stellt sich die Frage warum man denn dann meint in der Schule müssen solche Maßnahmen sein.)