Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Ah danke, einige Schulen machen ja den Salto, andere heben nur an, daher bin ich vermutlich auf den Rücken gekommen. Jedenfalls ist es dann nicht akobatisch

Aber generell ganz interessantes Thema - es wurde ja schon geschrieben zur Zielregion von Angriffern, was ist mit einer Veränderung der Ausführung aufgrund der eigenen Rüstung? Bspw. habe ich mal gehört oder gelesen, dass man sich mit einem größeren Helm auf dem Kopf schwertut, mit dem Schwert über dem Kopf auszuholen und es daher bspw. dieses 'seitliche Ausholen' beim Katori gibt. Stimmt das bszw. ändert sich das ohne Helm?
Ja, solch Ansätze gibt es. Aber sehen wir es doch mal ganz pragmatisch: Ziel im Rüstungskampf ist es so kompakt wie möglich zu sein. Darum würde ein Jodan hier wenig Sinn geben - da ich mich ja öffnen würde. Ein Jodan würde dann zum Beispiel eher abgewandelt werden, zu einer eher Hasso-ähnlichen Kamae. Generell ist es doch so, dass eine Rüstung zunächst einmal hinderlich ist. Sie ist schwer, hat Einfluss auf die Balance und den Schwerpunkt und weicht von dem ab was (jedenfalls heutzutage) im normalem Training geübt wird. Daher heißt hier die Devise: Keep it small and simple. Lass den Gegner kommen. Er muss arbeiten, nicht ich. Ich grounde mich so weit dass mein Speer oder meine Naginata optimal auf meine Kamae abgestimmt ist. Für mich heißt Kampf in Rüstund daher zunächst auch einmal Kampf mit Langwaffen. Und die (historische) Basis in der Shinto-ryu sind nunmal die Langwaffen.