Die berüchtigte kurze knackige Rechte die niemand parieren kann. Bis dass es ein gewisser Corrie Sanders bei Klitschko tut und den ausknockt.

Ja, man muss erst das Bridging hinbekommen, und diesen initialen Schlag - oder das Annähern in die Position für diesen - antizipieren und bekommen. Man schaue sich mal Boxkämpfe an, da gibt es den sogenannten "Clinch" wo sich die "Experten" haareraufend und jammernd wie Klageweiber echauffieren wie "unfair" das ist wenn das einer gezielt sucht. Verhindern kann man es dort unter Boxprofis offensichtlich nicht, siehe Klitschko, oder als Paradebeispiel Mike Tyson vs. Evander Holyfield. Der arme Tyson hat keine Antwort darauf, obwohl er ein Meider vor dem Herrn war.

Wenn man sich mit dieser Kampfführung beschäftigen möchte, dann muss man lernen zu parieren. Punkt. Das kann man tatsächlich tun indem man die Hand oder den Arm in den Schlag bekommt, und nicht mit der Birne stoppt wie der werte Herr Ma Bao Guo. Eine Übung die es auch - z.B. laut Adam Hsu - exzessiv im Bagua gibt ist genau dieses Deflektieren und Parieren. A schlägt B zum Kopf, B pariert, im relativ zügigen Rythmus. Wenn B das nicht schafft dann stoppt A natürlich ab, sonst gäbe es ein paar viele blaue Augen die man im Training eher vermeiden sollte. Von Bas Rutten gibt es genau die gleiche Übung, die erklärt er beim Thema wieso Brock Lesnar nicht so gar erfolgreich in der UFC war.