Zitat Zitat von Firul Beitrag anzeigen
Hallo, ich würde gerne mit meinem Sohn irgendeinen Kampfsport trainieren. Ich bin 33 und Sohn 8 Jahre. Von Kampfsport habe ich nicht viel Ahnung, aber bin in guter Form da ich Krafttraining fast 20 Jahre mache. Mit meinen 82kg kann ich 170 kg Bankdrucken und 220kg Kreuzheben machen. Aber ich würde gerne jetzt etwas über Kämpfkunst lernen, Selbstverteidigung und lernen wie ich meine Kraft auf andere weise nutzen kann. Aber ich suche etwas was auch für meinen Sohn interessant sein könnte, damit wir es zusammen machen können. Die Coronakriese hat im nicht so gut getan, er hat viel zugenommen und wenn das vorbei ist wollten wir etwas zusammen machen. Karate gefällt mir irgendwie nicht so, ich bin mehr für die richtung MMA, Box, Krav Maga und so, nur ich weiß nicht was gut ist für mein und das alter von meinen Sohn? Und in Fitnessstudio will ich weiter auch 2-3 mal in der Woche noch gehen.
Hallo ! Aus meiner langjährigen Erfahrung als Trainer und Vater kann ich sagen, dass das was Du da vorhast eine schöne Idee ist, sich praktisch aber nur schwer umzusetzen ist.
Aus Deiner Beschreibung über Dich selbst und Deinen Sohn lässt sich ja schon eine enorme Diskrepanz in den körperlichen Voraussetzungen erkennen: Du bist 33, sportlich und in guter Form;
Dein Sohn ist 8 und hat sich in den letzten 10 (?) Wochen kaum bewegt.
Jetzt einen (Kampf-)Sport zu finden, der beiden Spaß macht und beiden Anforderungen entspricht, ist nahezu unmöglich. Du wirst mächtig Gas geben wollen, Deinen Ehrgeiz anheizen und
vielleicht vom Trainer immer mehr Input fordern. Dein Sohn wird sich erst mal in eine Gruppe einfinden müssen (in der vielleicht weitere Erwachsene trainieren) und an die ungewohnten
Bewegungen, die Selbstmotivation und den Muskelkater gewöhnen müssen...

Versteh mich bitte nicht falsch, dass ich Dir von einer Vater-Sohn-Aktivität abraten möchte, aber aus meiner Erfahrung (auch mit meinem Sohn, 10) funktioniert das nicht.
Sucht Euch gegebenenfalls einen Sport/Verein, in dem ihr beide in unterschiedlichen Gruppen nach Euren Ansprüchen und Voraussetzungen trainieren könnt und nutzt die getrennt
voneinander gewonnenen Erfahrungen, um Euch zu Hause zusammen damit auseinanderzusetzen... das schweißt dann auch zusammen. So ist keiner frustriert, weil er über- oder
unterfordert ist, teilt aber doch ein Hobby...