Das ist ein grundsätzlicher Denkfehler. Zum einen sind in einem normalen (B)JJ Gym nur ein kleiner Teil (ich würde schätzen 20%) der Mitglieder aktive Wettkämpfer. Zum anderen ist der eigentliche Sinn und Zweck des sportlichen Wettkampfs, insbesondere im Kampfsport, die Persönlichkeitsentwicklung. Das wird zugegeben bei Kindern gerne mal insbesondere von Eltern falsch verstanden und der sportliche Erfolg über alles gesetzt. Das ist aber nicht Sinn der Sache.
Es geht im Kampfsport-Wettkampf vor allem darum sich selbst in eine künstliche und kontrollierte Stressituation zu bringen um zu erfahren wie man die eigenen Fähigkeiten unter Druck anwenden kann und zu lernen mit solchen Situationen umzugehen. "There is no growth in the comfort zone, there is no comfort in the growth zone" wie Jocko Willink sagt. Man muss als Kampfsportler nicht unbedingt Wettkämpfe bestreiten, es muss einem aber klar sein, dass man damit eine Gelegenheit zur sportlichen und persönlichen Entwicklung auslässt.






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