dann wird die typische Reaktion die nächsten 1% auf meiner Liste sein, "sich befreien, wenn man festgehalten wird".
Da Festhalten in irgendeiner Form mit grosser Wahrscheinlichkeit die nächste Aktion des Mannes ist, wenn Reden allein nicht ausreicht seiner Meinung nach. Wing Chun (so wie ich es lernte, auf alle Fälle) bietet zahlreiche funktionierende Werkzeuge, um aus Umklammerungen jeglicher Art loszukommen, und diese Dinge wurden speziell ganz am Anfang auch ausführlich geübt. auch auf unkooperative Weise, sobald die Technik verstanden ist.
Aber ja, auch das funktioniert nicht, immer, da gibts noch so Spurenelemente an wild entschlossenen Bösewichten, und dann kommt das hier zum Zug:
hier ist das Wichtigste, nicht zu erstarren und alles mit sich machen lassen, sondern sich zu wehren, hauptsache laut und unfair. "Kettenfäuste" sind da ein guter Start - aggressiv in der Ausrichtung und nur eine einzige simple Handlung, die man sich merken muss, keine komplizierte filigrane Technik, die auf den Zehntelmillimeter stimmen mus - und in einem zweiten Schritt kann man auch an die Beine denken, Tritte, Kniestösse etc., da im Bereich Beine der Kraftunterschied von Mann und Frau nicht so sehr ausgeprägt ist wie im Oberkörper, und man so zwei Ebenen des Angriffs kriegt und es somit dem Gegner schwieriger macht. Und wer das hinkriegt, sollte fähig sein, sich einen Moment zu schaffen, wo Abhauen möglich ist.muss ja wirklich nicht permanentes "hartes sparring" sein, aber das maximum an annäherung an echte gewalt, das man als schüler packt (und will... und wenn es mir ernst ist, will ich soviel ich kann und hoffe, dass ich von mal zu mal - mit der erfahrung - mehr kann) .
ja gelegentlich hartes Sparring bzw Szenariotraining ist schon angesagt, um eine solche Situation zu simulieren. Wobei die Härte meist nicht übermässig sein muss, speziell Anfängerinnen kriegen schon Stress, Angst und Panik, wenn nur schon eine einzelne Hand in Richtung Gesicht fliegt. Da muss man langsam aufbauen und sich daran gewöhnen.





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