[QUOTE=Huangshan;
Unter Zar Putin gibt es wieder einige Kosaken Einheiten.(siehe z.B. Bürgerkrieg in der Ostukraine/Donbass )[/QUOTE]
Richtig ist das das Kosakentum nach der Perestroika als Form der nationalen Rückbesinnung neu erwacht ist. Insofern bildeten sich wieder eine Vielzahl von Verbänden und Gruppen, welche sich auf die alten Kosakenheere der Zarenzeit beziehen. Richtig ist auch, das die Kosakenverbände unter Putin eine besondere Förderung genießen und eine Anzahl von Angehörigen dieser Kosakenverbände als Freiwillige im Donbass auf Seiten der Separatisten kämpft.
Dieses und das nachfolgende Video zeigen einen Darstellungsgruppe in einer Museumanlage der Saporoger Sitsch wie sie bis zu deren Zerschlagung auf dem Gebiet der heutigen Ukraine existiert hat. Sie orientiert sich am Gebrauch der Waffen wie sie vom Ursprung her etwa im 16. und 17. Jahrhundert gebräuchlich war und vereint sowohl polnische, türkische und tatarische Formen.
Die Schaschka wurde wie bereits erwähnt erst im Verlaufe der im 19. Jahrhundert stattfindenden Kaukasuskriege in der traditionellen, wie auch einer speziell adaptierten russischen Form in alle Kosakenheere des alten Zarenreiches als Bewaffnung übernommen. Nebenher gab es eine für die Dragonerregimenter gefertigte Variante mit Bügelgefäß. Beide Modelle wurde noch im zweiten Weltkrieg von den Reiterverbänden geführt und finden sich heute oftmals als Beutestücke im antiquarischen Handel.
Gruß Beo





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