In der Tat gibt es bei den Anwendungen durchaus Ähnlichkeiten zu den überlieferten Texten zum langen Messer, aber man muss gut aufpassen, da es auch bei den Daos unterschiedliche Typen gab, die man entweder an Hand der Krümmung unterscheiden kann, oder an Hand der Klingenform.
Wir haben uns welche von einem ungarischen Schmied für das Vollkontakttraining anfertigen lassen, die dem Liuyedao (willow leaf sabre) von Ihrer Balance und ihrem Percussion point entsprechen:
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Das war in der Ming und Qing Dynastie die am weitesten verbreitete Form und selbst da gibt es noch sehr viele Untervarianten.
Spannend ist dann sich anzugucken wie sich die Anwendungen leicht in ihrer Ausführung verändern, je nachdem was für eine Klingenvariante man wählt.
Da sieht man dann sehr schön welche Art Schwert für welche Art Anwender und welche Art der Anwendung gedacht war.
Gerade das Spiel mit der Klingenspitze und wie das durch die Körperarbeit erreicht wird ist da extrem spannend (und weißt interessante Ähnlichkeiten zu Lecküchner auf).
Wobei ich da aber ganz beider bin: Das gleiche Werkzeug wird überall ähnlich benutzt.





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