Mich erinnert diese ganze Klappspaten-Diskussion sehr an "While she was out".
Darin stolpert Kim Basinger, auf der Flucht vor bösen Buben, nächtens durch den Wald - mit einem großen gefüllten knallroten Werkzeugkasten aufm Arm! Ich kam beim Gucken aus'm Lachen kaum raus.
Wie gerade eben in einer Kritik las, soll die Story Motive von Rotkäppchen aufgreifen und neu interpretieren. Daher der rote Kasten. Aha.
Nun, ich habe einen ähnlichen. Das Ding ist sperrig, schon leer laut klappernd, gefüllt noch mehr, und mit dem Zeug drin, das Kim nach und nach so anwendet, sackschwer.
Um vor mehreren Angreifern wegzukommen und sich zu verstecken, wäre eigentlich nur eine laufende, also Musik spielende, Jukebox noch ungeeigneter.

Will sagen, jo, mag sein, dass so ein Klappspaten, mit genügend Wums geführt, fiese Löcher machen kann. Aber wer nicht dauernd unterwegs noch Schützengräben ausheben, Jugendherbergen bauen oder Tigerfallen graben muss, wer trotzdem un-be-dingt legal "waffenfähigen" Kram dabei haben muss, der nimmt vielleicht doch besser einen Fäustel und einen Schraubendreher mit?

Und zum Buddeln komme er/sie einfach hierher: hier gibt's ordentliche Spaten, Grabegabel, Spitzhacke. Mit Esche-Stiel.