Naja, aber so lange hier keiner Zahlen hat ist doch der Anteil der Kampfsportler der damaligen Zeit alles ziemliche Mutmaßung. Du schreibst, in den 60ern und 70ern seien es wenige gewesen, die Kampfsport als Hobby betreiben, weil weniger Zeit und weniger Geld, ich würde dem entgegen halten, das insbesondere die 60er in den USA eine Periode wirtschaftliche Wachstums sind und man hier auch nicht mehr wie im 19. Jahrhundert 80 Stunden pro Woche schuften musste, also Geld und Zeit für Sport war durchaus vorhanden. Und Muhamad Ali war damals ohne Zweifel einer der bekanntesten Sportler, wenn nicht eine der bekanntesten Personen überhaupt, ich kann mir vorstellen, dass das durchaus einige Zuschauer auch ins Boxing Gym gelockt hat...
Aber wie gesagt, ohne verlässliche Zahlen ist das alles sehr spekulativ.