Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
Hallo Period,

vielen, herzlichen Dank. Das lässt für mich wirklich keine Fragen mehr offen. Ist schon fast was für eine Fachzeitschrift.
Immer gerne Zu Handsägen habe ich im Moment nur ungeordnete Gedanken anzubieten, vielleicht komme ich später noch dazu. Aber dafür habe ich gestern Abend angefangen, einen Marktüberlick zu Multitools zu schreiben - hier ist er:

Ähnlich wie bei Feldspaten gilt auch bei Multitools: sie sind ein Kompromiss zwischen Funktionsreichtum, Funktionsqualität und Bedienungsfreundlichkeit. Entstanden sind Multitools wohl ursprünglich aus den Mehrfunktionsmessern des 19. Jh., von denen das Schweizer Soldatenmesser 1891 wohl eines der bekanntesten war. Dieses ist der direkte Vorfahre der späteren Soldatenmesser 1908, 1951, 1961 und 2008 (siehe https://www.couteaux-du-soldat-suiss...eaux-du-soldat), und so etwas wie der Grossonkel der Offiziersmesser mit weiteren Werkzeugen an der Rückenfeder. Auch Multitools mit Zange gibt es schon mindestens seit den 1940ern, etwa das OSS Escape knife (https://www.rockislandauction.com/de...e-escape-knife) . Heute wird unter Multitool v.a. ein Multifunktionswerkzeug mit Zange verstanden, nicht selten dient auch der Markenname Leatherman als Synonym.

Ich sollte hier erwähnen, dass ich im Folgenden eine Reihe von Multitools vergleiche, die ich nicht alle besitze (im Gegensatz zum Marktüberblick Feldspaten), nachdem Multitools im Schnitt beträchtlich teurer sind als Spaten, und mir der Spaten wichtiger ist als das Multitool Das heisst, ich gehe eher darauf ein, auf welche Designelemente und Features bei welchem Tool wert gelegt wurden; wen etwas spezifisch interessiert, der kann sich ja selbst weiter informieren. Auch werde ich primär Tools von Leatherman, Victorinox, SOG und Gerber erwähnen, nachdem das Billigpreissegment so vielfältig ist, dass es kaum überschaubar ist, nachdem fast monatlich neue Tools aus Fernost auf den Markt kommen. Wenn ich zusammenfassen müsste, worauf diese vier Hersteller jeweils ihren Schwerpunkt legen, dann wäre es:
Leatherman: hochwertige Materialien (z.B. Titan und S30V bei den Topmodellen), einhändige Bedienbarkeit (es gibt aber auch Zweihand-Optionen, z.B. SuperTool 300 oder Crunch), auswechselbare Cutter, Angebot einer breiten Palette von Konfigurationen und Tools; Made in USA
Victorinox: Hohe Fertigungspräzision, mehrheitlich konventionelle Bauformen in Zweihand-Bedienung, Tools aus dem üblichen Stahl der Schweizer Messer (hate it or love it) mehrheitlich entsprechend denen der Schweizer Armee- und Offiziersmesser, wenn auch meist kräftiger dimensioniert; Marketing primär auf zivilen Markt ausgelegt (obwohl Victorinox wesentlich höhere Stückzahlen von Werkzeugen an diverse Armeen liefert als wohl irgendwer sonst). Made in Switzerland
SOG: Innovative Bauformen, Kraftübertragungs-Optimierung bei der Zange via Zahnräder («power drive»); Marketing eher «taktisch»; Made in China / Japan (Edit: bei SOG wird die Qualitätskontrolle häufiger beanstandet, v.a. bei den in China gefertigten Tools)
Gerber: innovative Bauformen mit Schwerpunkt Einhandbedienung, Optimierung für bestimmte Anwendungsbereiche (z.B. Gerber CenterDrive als Bithalter und Einhandzange), offizieller Multitool-Lieferant des US-Heeres; Made in USA

Bei Multifunktionswerkzeugen stellt sich also erneut die oben genannte Frage: Welche Funktionen will ich, wie wichtig sind mir diese jeweils, und wo bin ich bereit, Kompromisse einzugehen?

Nachdem die Zange gewissermassen das definierende Element geworden ist, sprechen wir zuerst darüber. Die meisten Tools haben Kombizangen mit mehr oder weniger spitzen Enden, nur einige Tools spezialisierte Crimpzangen (meistens an den EOD-Modellen), ganz selten trifft man auf weitenverstellbare und fixierbare Zangen (z.B. Leatherman Crunch, das neben einem ungewöhnlich kleinen Toolset eine Art arettierbare Rohrzange aufweist, siehe etwa hier https://www.youtube.com/watch?v=sYUxz7w_i7c ). Hier ergeben sich die Punkte der einhändigen Bedienbarkeit (hier optimiert: Leatherman Free P4, Leatherman OHT, Gerber Centerdrive etc.), Stabilität (hier scheint Victorinox vorne zu liegen, insbesondere mit dem Swisstool; die Zangen der Victorinox Multitools sind auf hohe Verwindungssteifigkeit ausgelegt und weniger als spitze Needlenose-Zange wie die meisten Leathermans), Kraftübertragung (optimiert z.B. bei der SOG Power Serie) und der Drahtschneider. Die meisten Drahtschneider sind wie bei einer Kombizange gebaut, es ist primär zwischen austauschbaren (z.B. Leatherman Surge, Leatherman Charge, Leatherman Wave+, Leatherman Supertool 300, Gerber CenterDrive…) und nicht austauschbaren Schneidbacken (z.B. Leatherman Wingman, Victorinox…) zu unterscheiden. Häufig wird die Austauschbarkeit per se als Vorteil gewertet, jedoch würde ich einschränkend hinzufügen, dass es massgeblich auf die Wärmebehandlung und generelle Fertigungsqualität ankommt – schliesslich haben die meisten hochwertigen Kombizangen auch keine auswechselbaren Karbidschneiden. Relativ weich belassene Drahtschneider (z.B. Leatherman Crunch) verformen sich gern schon mal beim Durchzwicken eines stärkeren Nagels, was begrenzt lustig ist. Einen ganz anderen Weg geht übrigens das russische Ratnik 6E5 (ausführliches deutsches Review hier: https://www.spartanat.com/2018/04/re...ol-6e6-ratnik/ Inzwischen scheint es eine neue Generation zu geben, mein Ratnik weicht zumindest in ein paar Details von dem im Review ab), das zwei Drahtschneider nach Art einer Zaunbauerzange (farmer’s pliers) aufweist, die nach Art einer stumpfen Schere funktionieren; das hat zur Folge, dass sie auch dann noch funktionieren, wenn die Backen stumpf und verformt sind.

Bestimmte Kompromisse ergeben sich bei den Zangentools fast immer in der Handlage als Messer (sehr gut hier m.E. das Victorinox Spirit, furchtbar das Leatherman Free P4) oder Schraubenzieher (siehe unten), sowie der Grösse der Klinge, deren Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Viele Multitool-Anwender möchten dieses Werkzeug als einziges Messer führen und legen daher grösseren Wert auf die Klingenlänge, den Klingenstahl und (wo legal möglich) einhändige Bedienbarkeit (ich weise hier nochmals dezidiert auf den in Deutschland geltenden §42a hin, der auch einhändig bedienbare Multitools umfasst). Beim Klingenstahl liegen in Sachen Hochwertigkeit die Leatherman Charge Modelle vorne; in Sachen Klingenlänge eindeutig das Ratnik 6E5, dessen Klinge sogar noch einen Ticken länger ist als die an einem Spyderco Military (das mit ca. 25 cm Gesamtlänge im geöffneten Zustand weiss Gott kein kleines Klappmesser ist). Dafür ist sie nicht wirklich schneidhaltig, weil man sich bei dem D2-Stahl (wenns denn einer ist) für eine niedrige Rockwell-Härte zugunsten von Bruchfestigkeit entschieden hat (ich habe eine Idee, wie man das lösen könnte, aber die ist noch nicht spruchreif). Einige Multitools wie die Leathermans Surge und Charge, das SOG PowerPint oder das Gerber CenterDrive sowie manche Versionen des Victorinox Spirit und des Swisstool haben sogar zwei Klingen, meistens eine mit Wellenschliff und eine mit Glattschliff. Arretierbar sind die meisten Messerklingen an den Zangentool (wie übrigens fast alle Werkzeuge), entweder über einen Linerlock (Leatherman), eine Backlock (SOG) oder eine Art Axis Lock (Victorinox).

Ich persönlich betrachte die Klinge am Multitool eher als Backup, wenn ich erwarte, lange und viel damit arbeiten zu müssen, nehme ich zusätzliches Werkzeug mit. Wenn die Klinge wichtiger ist als die Zange aber Gewicht und Packmass wichtig sind, würde ich eher ein kleines Multitool oder eine kleine Zange separat in Kombination mit einem für die jeweilige Aufgabe optimierten, gesetzeskonformen Messer mitnehmen. Für den täglichen Gebrauch in der Zivilisation reicht die Klinge eines Multitools zumindest für mich durchaus, meistens habe ich allenfalls nur noch ein kleines Klappmesser am Schlüsselbund dabei, um Briefe oder Pakete zu öffnen. Wenn ich dagegen in der Natur unterwegs bin und grössere Schneidarbeiten erwarte, nehme ich dagegen eher ein Messer mit, das besser in der Hand liegt als ein Multitool.

Ähnlich verhält es sich auch mit der Säge und Feile: Diese sind nett dabeizuhaben, aber können logischerweise eher sporadische und kleinere Arbeiten übernehmen wie mal ein Brett durchsägen, einen Werkzeugstiel improvisieren, einen Schraubenkopf abrunden oder eine wenig gehärtete Werkzeugschneide notdürftig nachschärfen. Eine Axtklinge wird die meisten Multitool-Feilen dauerhaft ruinieren, weil ihre Rockwell-Härte höher ist; eine Ausnahme sind hier die diamantbeschichteten Feilen wie an einigen Leatherman-Modellen, beim Ratnik 6E5 ist die Diamantfeile bzw. der Diamantschleifstein in der Werkzeugtasche enthalten. Lobenswert ist hier auch das Leatherman Surge, bei dem Säge und Feile austauschbar sind, sodass man sowohl mehrere Sägeblätter mit unterschiedlichen Einsatzzwecken (https://www.youtube.com/watch?v=5Bj9v_4ePIU) als auch ein extra-langes Sägeblatt (https://www.youtube.com/watch?v=iZoxxDmZ5yg, ab ca. 5:50) einspannen kann. Wer das jeweilige Werkzeug wirklich öfter braucht, sollte sich m.E. dennoch nicht allein auf das Multitool verlassen.

Meistens das einzige Werkzeug seiner Art im Ausrüstungskit ist dagegen die Ahle. Viele Anwender geben an, diese gar nicht zu verwenden und missbrauchen lieber die Messerspitze für Dinge, zu denen diese nicht gemacht ist, und gefährden dabei Material und Finger. Ahlen sind wesentlich stabiler als die meisten Messerspitzen, und weisen zugleich eine potentiell schärfere Spitze auf. Aus diesem Grund lege ich persönlich sehr grossen Wert auf die Ahle und nutze sie für alle möglichen Zwecke – Zusatzlöcher in Lederriemen, Starter-Löcher für Holzschrauben, Fangriemenösen in Holzstielen und dergleichen mehr. Hier unterscheidet man zwischen Nähahlen (mit Loch, daher bruchanfälliger), Reibahlen (mit einer scharfen Kante, die durchaus rasierscharf abgezogen werden kann ohne dafür den Schneidwinkel ändern zu müssen) und Bohrahlen (massive Ausführung, z.T. mit Verstärkungsgrat); manche Ahlen versuchen auch, alle drei Aspekte abzudecken, z.B. die äusserst beeindruckend dimensionierte Ahle am Ratnik 6E5, die sogar die ziemlich riesige Ahle am alten Soldatenmesser 1908 alt aussehen lässt. Die mit Abstand beste Bohrahle, die ich kenne, findet sich an der Victorinox Pioneer-Serie (= Sodatenmesser 1961); das alte Leatherman Juice CS4 weist eine ähnliche Form auf, die ich aber nicht getestet habe. Die konstruktiv beste Reibahle (die auch für die meisten Bohrarbeiten solide genug ist) an einem Multitool findet man m.E. am Victorinox Spirit, auch wenn man sie anfangs ggf. etwas nachschärfen und anspitzen muss.

Fast standardmässig zu Multifunktionswerkzeugen gehört ein Dosenöffner. Nun hört man oft, der sei überholt, nachdem heute alle Dosen eine Öffnungslasche hätten. Wer immer das sagt, sollte mal einen Blick in die Dosenregale der Discounter-Ketten werfen. Ergo: es gibt immer noch Dosen, die sich anders nicht öffnen lassen. Ob man die konsumiert, ist eine andere Frage. Aber man kann mit dem Dosenöffner auch andere lustige Dinge machen: den an meinem Vic Spirit habe ich z.B. zu einer halbrunden Schab- und Schnitzklinge umgeschliffen, die nach wie vor Dosen öffnen kann, aber eben keinen Schraubenzieher mehr aufweist.

Viele Multitools haben zudem eine Schere, die in der Regel kaum grösser ist als eine Nagelschere und sich nur für kleine Arbeiten eignet. Grösse dimensioniert ist z.B. die Schere am Nextool Flagship Pro (https://www.youtube.com/watch?v=vOeoRgjeADE), die man auch als kleine Gartenschere einsetzen kann. Ansonsten stellt sich wieder die Frage nach der Modularität – so kann man z.B. auch am Schlüsselbund ein kleines Victorinox Classic anbringen, dessen Schere mit den meisten Multitools locker mithalten kann.

An einigen Multitools sind noch bestimmte Sonderfunktionen angebracht. So hat z.B. das Spirit ein Werkzeug mit Kabel-Abisolierklinge und Stemmeisen (auch zum Öffnen von Paketen geeignet) und das Gerber CenterDrive ein Nagelzieheisen.

Bleiben noch die Schraubenzieher, wobei die Handlage durch die fast immer seitlich versetzte Lage und die flache Bauform gewöhnungsbedürftig ist und einmal mehr ein spezialisiertes Werkzeug nur teilweise ersetzt. Die meisten Tools haben mehrere flache (z.B. am Dosen- und Flaschenöffner, an der Feile und wasweissichnochwo) und einen Kreuzschlitz (Philips), einige wie das Leatherman Surge und Charge haben auswechselbare Flachbits, einige Modelle wie das für diese Funktion optimierte Gerber Centerdrive (Demo siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=adVdavuXudE) , aber auch das Leatherman Crunch und mehrere Multitools von SOG akzeptieren auch Standard-Bits. Victorinox hat diese Funktion bisher nicht integriert, sondern bietet gegen Aufpreis ein kleines Zusatztool nach Art eines Imbusschlüssels an. Ich für meinen Teil brauche gelegentlich Bits bis 10 mm, daher nehme ich lieber ein separates Multitool (Fahrradwerkzeug) mit.

Wie gesagt stellt sich bei der Wahl des Werkzeugs Frage von Kombinationen und auch von Redundanzen bzw. Aufdopplungen: wenn ich z.B. einen WJQ-308 Feldspaten dabeihabe, erfüllt der bereits fast alle Funktionen eines Zangentools; will ich dann einfach noch eine Klinge, eine Ahle und einen Schraubenzieher, bin ich mit einem Pioneer z.B. voll ausgerüstet. Ist mir dagegen die Sägenfunktion wichtig und will ich noch eine lange Metallfeile, könnte ich stattdessen ein Locksmith (= ein Soldatenmesser 08 + Metallfeile) nehmen. Alternativ könnte ich mit einem Surge oder Ratnik 6E5 die Funktionen «aufdoppeln», wenn ich ein Backup haben will (wenn ich einen Werkzeugkasten in Reichweite habe, ist das Multitool ebenfalls nur ein leichter transportables Backup). Habe ich einen «monolithischen» Spaten und will noch eine leichte Zange, eine Klinge und einen Bithalter aber mehr nicht, käme evtl. noch ein Leatherman Skeletool in Frage (142g). Und so weiter.

Fazit: Viele Optionen, jede mit Vor-und Nachteilen, die man für sich selbst abwägen muss. Mein erklärtes Lieblings-Multitool für Allround-Zwecke ist das Victorinox Spirit XC. Es ist mit 210g eines der leichtesten voll ausgestatteten mittelgrossen Tools (somit in der Gürtelscheide wesentlich weniger spürbar als ein Surge oder Ratnik) und vereinigt alle Funktionen, die mir persönlich wichtig sind, und als jemand, der sehr viel Wert auf Klingengeometrie legt, kann ich auch sagen, dass ich die Messerklinge trotz der ungewöhnlichen Form und dem Teilwellenschliff im vorderen Bereich überraschend gut finde. Es hat keinen Clip, dafür kann man seitlich einen Fangriemen anbringen. Die Handlage ist für ein Multitool in allen Funktionen sehr gut, die Verarbeitung top und m.E. sauberer als beim Leatherman; dafür werden konventionellere Materialien verwendet. Dass der Drahtschneider nicht wechselbar ist, ist für mich persönlich nicht relevant, ich bin mit der Wärmebehandlung sehr zufrieden. Der Stahl der anderen Tools ist wie für Victorinox typisch eher auf eine mittlere Rockwell-Härte gehärtet, was aber auch dazu führt, dass er sehr bruchfest ist und man zur Not auch mit einem Kieselstein nachschleifen und auf einem Lederriemen ohne Paste oder einem Stück Wellpappe abziehen kann. Zudem hat es den Vorteil, dass es §42a-konform ist (für mich derzeit nur bei Grenzübertritten relevant, für viele hier im Forum eher eine Alltagsfrage). Dazu kommt, dass hier in der Schweiz ein Spirit grad mal umgerechnet 85€ kostet, die meisten Modelle von Leatherman, SOG und Gerber schnell mal das Doppelte (da hat wohl der Schutzzoll zugeschlagen…) und die Topmodelle wie das Charge mit 240-300 Franken schnell mal das Dreifache.

Wer ein dezidiertes Multitool «für draussen» oder gröbere Aufgaben sucht (wohlgemerkt immer als Kompromiss- bzw. Notlösung im Vergleich zu spezialisiertem Werkzeug), sollte sich eher das Swisstool, das Leatherman Surge oder (unkonventionell) das Ratnik 6E5 anschauen, wobei das Swisstool das einzige Zweihand-Tool unter den dreien ist (§42a schränkt den geneigten Multitool-Konsumenten doch nicht ganz unmassgeblich ein). Wenn es kleiner und leichter sein soll, würde ich eher ein Mini-Tool ohne Klinge (z.B. Leatherman PS4) und ein passendes Messer kombinieren. Kleine Multitools, die versuchen grosse zu sein (z.B. SOG Power Pint) haben häufig bestimmte Schwächen, die auch mit der Preisklasse zu tun haben. Einen anderen Weg zum Leichtbau geht z.B. das Leatherman Skeletool, das halt nur drei echte Tools hat (der Karabiner als Kapselheber ist ein ziemlicher Witz – ernsthaft, wer braucht schon einen Kapselheber?) – Kombizange, Messer (allerdings Einhand) und Bithalter.

Beste Grüsse
Period.