OkAlso bei den Taschensägen gibt es in Bushcraft-Kreisen diverse "Klassiker", Bahco Lapplander, diverse Silky-Modelle und Felco 600. Ich habe die Bahco und von Silky die Riesen-Variante der Klappsäge, aka Katanaboy 500 (der Name ist nicht von mir
) Das allgemeine Fazit, das sich auch mit meinen Erfahrungen deckt: die Bahco ist günstig und fast unverwüstlich, das Blatt bricht nicht leicht aber verbiegt sich bei Missbrauch schon mal. Dafür kann man damit auch Knochen oder Geweih sägen, wenn man will. Die Silkys sind vom Typ her eher Rennpferde, sauscharf geschliffen und fressen sich bei gleicher Grösse deutlich schneller durchs Holz. Dafür sind sie weniger vielseitig, die Zahnungen sind meist spezifisch für bestimmte Anwendungsbereich (nass/trocken, crossgrain/with the grain) optimiert, und wenn man damit in einen Stein oder einen Nagel sägt, dann tut mir das zumindest in der Seele weh. Aber: dafür machen die so richtig Spass beim Arbeiten. Ich hatte einmal eine Ausrede dafür einen 40 cm dicken Baum mit der Silky durchzusägen (ok, es war schon ein Baumstumpf, aber er war im Weg
), und das hat nur ca. 5 Minuten gedauert und richtig gefetzt (wers nicht glaubt, auf youtube gibts diverse videos, wo man den Leuten beim Sägen zuschauen kann, z.B. hier ab 08:15 https://www.youtube.com/watch?v=WJBfUYC5LJU). Ich habe sehr bodennah horizontal gesägt und musste wesentlich mehr auf das Blatt aufpassen, einen aufgebockten Baumstamm vertikal durchzuschneiden geht erheblich schneller.
Was gewöhnungsbedürftig sein kann: die Silkys sind im Gegensatz zur Bahco reine Zugsägen und nicht begeistert davon, wenn sie mit zuviel Druck zurückgeschoben werden; die Bahco hat bei gleicher Grösse ein deutlich substanzielleres Blatt. Dafür wird man nicht durch einen Bügel behindert und muss auch kein ultra-massives Sägeblatt mitnehmen.
Beste Grüsse
Period.





Also bei den Taschensägen gibt es in Bushcraft-Kreisen diverse "Klassiker", Bahco Lapplander, diverse Silky-Modelle und Felco 600. Ich habe die Bahco und von Silky die Riesen-Variante der Klappsäge, aka Katanaboy 500 (der Name ist nicht von mir
) Das allgemeine Fazit, das sich auch mit meinen Erfahrungen deckt: die Bahco ist günstig und fast unverwüstlich, das Blatt bricht nicht leicht aber verbiegt sich bei Missbrauch schon mal. Dafür kann man damit auch Knochen oder Geweih sägen, wenn man will. Die Silkys sind vom Typ her eher Rennpferde, sauscharf geschliffen und fressen sich bei gleicher Grösse deutlich schneller durchs Holz. Dafür sind sie weniger vielseitig, die Zahnungen sind meist spezifisch für bestimmte Anwendungsbereich (nass/trocken, crossgrain/with the grain) optimiert, und wenn man damit in einen Stein oder einen Nagel sägt, dann tut mir das zumindest in der Seele weh. Aber: dafür machen die so richtig Spass beim Arbeiten. Ich hatte einmal eine Ausrede dafür einen 40 cm dicken Baum mit der Silky durchzusägen (ok, es war schon ein Baumstumpf, aber er war im Weg
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