Morsche,
vor kurzem hatte ich eine nette Unterhaltung zum Thema, Überbewertung der Klingenstärke. Dabei konnte ich zustimmen, dass diese Kriterium oft überbewertet wird und man mit einer dünnen, aber scharfen Klinge draußen hervorragend zurechtkommt. Zum Hebeln und für andere harte Aufgaben kann man sich i.d.R. damit Werkzeuge herstellen (meinen Grab- und Hebelstock hatte ich ja schonmal gepostet).
Gleichzeitig finde ich eine etwas stärkere Klinge hilfreich (und habe mich für eine Entschieden), weil es einem die Möglichkeit gibt es eben doch auch mal für härter Aufgaben zu nutzen – speziell wenn es schnell gehen soll.
Gestern war so eine Situation. Nach mehreren Tagen Dauerregen war mal nichts trockenes zu finden und ich hatte auch nur kurz Zeit. Da kam die Option Späne aus einem, trockenen Hohlraum einer gefallen Buche zu hebeln – ohne sich Sorgen um die Klinge machen zu müssen – sehr gelegen. Mit dem Grabstock wäre es natürlich genauso gegangen, der lag aber zuhause – das Beste Werkzeug nutzt nichts, wenn es nicht dabei ist.
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