hört sich für mich so an, als ob man jetzt irgend ne entsprechende lineage oder zertifikate vorzeigen können muss, um sich selbst "meister" nennen zu dürfen.
selbstgebasteltes phantasie kung fu würde dann schon mal rausfallen und alle anderen müssen belege dafür haben, dass sie regulär ernannte/geprüfte "meister" sind.
am verqueren selbstbild und dessen praktischen folgen bei manch einem "echten" meister ändert das aber nichts. die sorte bekommt weiterhin ordentlich eingeschenkt. da hilft auch ein "titel" nicht weiter.
was ich aber noch mal an aussagen im video unterstreichen würde, wäre v.a. die feststellung, dass es NICHT darum geht Tai Chi stile oder TCMA im allgemeinen zu diskreditieren, sondern um die idioten, die ohne für "den käfig" und dessen bedingungen trainiert zu haben und ohne jede realistische selbsteinschätzung, wenn es gegen gut trainierte kämpfer geht, an solchen vergleichskämpfen teilnehmen. die rede ist dabei von leuten, die, wie hier ja erwähnt, nicht mal in der lage sind, einfache meidbewegungen oder paraden hin zu bekommen (geht ja gar nicht um "gewinnen", sondern um "nicht total zum gespött werden"). und meidbewegungen und paraden der unterschiedlichsten art sind ja in den TCMA nun wirklich nicht unbekannt. wundert mich auch, warum da GAR NICHTS - nicht mal ansatzweise - umgesetzt wird. klar bekommt man vom durchtrainierten sportler, der im vk-modus unterwegs ist, immer noch gut eingeschenkt und man "verliert" mit ziemlicher sicherheit, aber ... GAR NICHTS??? Hat wohl wirklich mit total weltfremder selbsteinschätzung zu tun...
ich hab ja über 30 jahre trainiert und meist auch sachen, die nicht in frage gestellt werden, was "brauchbarkeit" auch im ring angeht, aber ich würde mich nicht auf einen vergleichskampf mit jemandem, wie XX einlassen - bin doch nicht bescheuert. das ergebnis wäre doch klar. bin doch kein leistungssportler im vk mit wettkampferfahrung.
aber vielleicht gibt es ja "psychische mechanismen", die in folge von TCMA training zu einer gefahr der selbstüberschätzung führen, wenn man sich nicht immer wieder mal "real" testet, sich nach dem höhenflug wieder "erdet" sozusagen. vielleicht sind manche "bilder" und innere einstellungen/wahrnehmungen usw. zwar einerseits prima, was "triggern" und "intent" und "achtsamkeit" und so was angeht, können aber zu einer überheblichen und unrealistischen selbsteinschätzung führen. man fühlt sich stark wie ein drache, ist aber keiner... sozusagen... nur um das mal hier als relativer TCMA laie einzuwerfen... da können einige sicher genauer drauf eingehen (ob da was dran ist oder nicht...)





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