ups. hatte das ja gar nicht abgesendet:
Ich selbst bin gar nicht befugt, allzu wild herumzuspekulieren, was die Herrschaften zu machen glauben oder nicht aber abgesehen davon hast Du Deine Fragen an die "Japaner" m.A.n. etwas missverständlich formuliert. Du schriebst, dass Du Deine Einschätzung zurückhalten wollen würdest, hast dann aber im selben Post Deine Einschätzung doch niedergeschrieben. Danach hast - zumindest auf mich wirkte das so - nicht wirklich neutrale Fragen gestellt, sodass man Alles auch einfach hätte in eine einzige Frage packen können: "Ist das totaler Murks, so wirkt es nämlich auf mich oder doch nicht?", DAS hätte dann sogar ich verstanden.
Ich sage mal so, meines wäre es jetzt nicht unbedingt aber ich stehe ja sowieso auf Koryû.
Ich habe das Buch zwar nicht mehr aber das müsste wohl ein bestimmtes japanisches Buch von ihm sein, Titel übersetzt "martial arts of the world" bzw. "Kampfkünste der Welt". Darin müssten sich u.a. auch Bilder aus historischen europäischen Fechtbüchern, sowie Fotoreihen finden lassen, in denen er Kampftechniken mit einem Golfschläger vorführt.
Wie gesagt, möchte ich das gar nicht aus der Perspektive besser/schlechter als u.ä. betrachten, der Begriff Verschiedenheit oder Andersartigkeit reicht völlig aus. Ist Französisch besser, als Mathe weil ich diese Sprache in der Schule als Leistungskurs gewählt habe oder ist Mathe besser als Französisch, weil eine Mitschülerin doch lieber Mathe statt Französisch gewählt hat? Nun, ich hatte meine ganz persönlichen Gründe Französisch zu wählen und die Mitschülerin wiederum ihre, Mathe zu wählen.
Zur Frage der Andersartigkeit habe ich mich in der Vergangenheit öfter ausgelassen und ohne unhöflich sein zu wollen, möchte ich jetzt nicht wieder lange Erklärungen abgeben über etwas, dass man m.A.n. vielleicht auch in seiner Gesamtheit einfach selbst erleben muss, will man sich nicht in Diskussionen mit unzähligen ja abers, wenns usw. verlieren. Nichtsdestotrotz einmal zu den Lehrern - bewusst unabhängig vom gelehrten Material: ich habe die höchsten Lehrer von 3 Koryû, sowie den höchsten Lehrer des Bujinkan (nebst einer gewissen Bandbreite anderer Bujinkanlehrer) jeweils ein paar Tage persönlich erleben dürfen. Was davon in Erinnerung bleibt ist dass zumindest in meinen Augen die Koryû als solche einfach etwas ganz anderes sind als Bujinkan/Bujinkanstile. Zwischen den einzelnen Lehrern eines Stils wiederum gibt es dann natürlich auch Unterschiede, jedoch habe ich den Eindruck, dass diese zwischen Lehrern einer Koryû nicht derart groß sein können, wie man es im Bujinkan oft erleben kann.
Welche Denshô genau meinst Du denn, anhand derer man die Unterschiede konkret darstellen kann (ob nur namentlich oder beschreibungstechnisch wäre ja auch noch ein interessanter Punkt)? Reden wir den Denshô der Kukamishin-ryû aus welcher der spätere Lehrer Hatsumis, Takamatsu kam und/oder Denshô von Takamatsu von nach 1951 und/oder erst von Hatsumi erstellten Denshô zur Kukishinden-Ryû oder irgendwelchen anderen Densho?
1. Tja, wer weiß heute schon, was der Stiebler wirklich gewollt hat und hätte.
2. Im DJJV - heißt ja nicht DKV - geht es wahrscheinlich nicht zwingend darum, alles karate-tauglich zu machen.
3. Kukishin-ryû als Inspirationsquell Stieblers ist nicht nur kein Karate, sondern es kommt nicht einmal aus dem ursprünglichen Land des Karate.
Konnten die Lehrer der Kukishin-ryû also ihre eigenen Techniken nie richtig oder konnten sie diese u.U. nicht vielmehr sogar wesentlich besser
ausführen als irgendein "Kopierer", der sich lediglich auf Grundlage seines eigenen Stils an einer Adaption dieser FREMDEN Techniken, versuchte?








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