Meine Erfahrung ist, dass in einem sportlichen Wettkampf die Aufregung nur am Anfang ist und es dann oft dazu kommt, dass man Ladehemmungen hat, die sich aber immer Laufe des Wettkampfs normalerweise ziemlich schnell legen und man sozusagen "reinkommt".
In einer wirklich gefährlichen Situation die aus dem "Nichts" auftaucht und wo eine plötzliche Bedrohung da ist, ist es meine Erfahrung nach genau umgekehrt: man reagiert erst und macht reflexartig alles notwendige um erstmal nicht "unterzugehen". Der Schock kommt i.d.R. danach (oder man merkt ihn erst dann).
Beides sind für mich zwei komplett verschiedene Szenarien.
Gerade im VK Wettkampf wird aber auch damit gearbeitet von Anfang so viel Druck aufzubauen, dass der Gegner eben gar nicht erst dazu kommt sich zu sortieren und in seinen Rhythmus zu kommen. Das kann soweit gehen, dass jemand schon als so bedrohlich wahrgenommen wird, dass allein die Präsenz schon für eine gewisse Lähmung/Respekt sorgt. Diese Blockade muss man dann erstmal lösen können. Das ist so, wie wenn man auf die Bühne tritt um eine Rede zu halten, dann aber vor lauter Aufregung alles vergisst.






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