Eine Tensegrity-Struktur, in dem Kontext der Diskussion hier, ist nicht einfach so ganz leicht im Raum zu bewegen. Sondern sie ist - wie es in dem von dir zitierten Video heißt - auf eine bestimmte Art und Weise in der Lage, eine von außen einwirkende "Kraft zu absorbieren". Weswegen sie nicht einfach "umfällt". Wenn sie nämlich schwerer ist, als das beispielgebende Pappmodel auf der Handfläche u.a. ...
... womit wir erneut bei dem von mir benannten Strohmann wären ...
Ich bin ja mit Inryoku weiß Gott oft genug vollkommenst uneinigst wenn es um Fragen im Kontext von aikidô geht. Und das inzwischen seit Jahren nun ... manchmal erinnert mich das an Staedler and Waldorf ...
Aber an dieser Stelle stimme ich ihm vorbehaltlos zu: Ich verstehe nicht, worauf du in der Sache hinauswillst. Irgnedwie wirds immer verworrener, statt Klarheit zu gewinnen.
Was ich zu verstehen glaube, ist daß dir aus deiner Sicht der Nachweis gelungen ist, daß gemäß den Kriterien, die "in deiner Welt" in Gültigkeit sind, keiner der Gesprächsteilnehmer hier, dir ein adäquater Gesprächs-Partner sein kann. Das allerdings aufgrund der jeweiligen Persönlichkeit des Gegenüber. Mir hast du ja dankenswerter Weise ganz offen und umfänglich geschildert, wie du mich siehst und wie du entsprechend meine Aussagen einordnest.
So ist es denn letztlich irgendwie ein Selbst-Gespräch, mit dir "in deiner Welt".
Nein. Du hast etwas vollkommen anderes getan:Dabei hab ich "korrespondenztheoretisch verstandenen Wahrheitsbegriff" nur durch die Wikipedia-Definition ersetzt und aus "das Leben", "Dein Leben" gemacht.
Du hast meine Aussage hergenommen, meine Axiomatik entfernt und sie statt dessen auf der Grundlage deiner Axiomatik gedeutet, bzw. formuliert. Damit legst du mir eine Aussage in den Mund, die naturgemäß unsinnig ist. Weil die Grundlegung fehlt, daß es so etwas wie eine Übereinstimmung von Aussagen mit Tatsachen eine objektiven Welt gar nicht geben können kann. Und deshalb darauf kein Wert gelegt werden können kann. Womit die Aussage dann durchaus sinnvoll wäre.
Du hast zudem das Gelingen eines gemeischaftlichen Lebenprozesses - das u.a. wesentlich beinhaltet, mir entgegenstehende Interessen zu integrieren, was möglicherweise zu Aspekten wie Selbstaufgabe o.ä. führen könnte - in ein rein individuelles Gelingen überführt, das den anderen nicht mehr im Blick hat.
Mir ist nicht klar, ob du das bewußt tust? Es ist das ja eine klassische rethorische Figur, mit der insbesondere Redner glänzen, denen das in einer Debatte spontan gelingt.
Oder ob dir wirklich nicht klar, ist, daß du die Grundlage meiner Aussage weggelassen hast und sie aus der Gemeinorientierung in die Suche nach individuellem Nutzen umgedeutet hast?





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